Mit der Revitalisierung des Areals ist nach mehreren Jahren Bauzeit heute ein modernes und lebendiges Stadtquartier entstanden, das sich den Industriecharme bewahrt hat. Besucher können das Ensemble aus teils denkmalgeschützten, detailreich sanierten sowie zur Wohnnutzung umgestalteten Industriebauten, die mit moderner Architektur für Büro und Gewerbe ergänzt wurden, am 8. September um 10 Uhr in voller Pracht begutachten.


Anmeldung unter: Tage der Industriekultur Leipzig (industriekulturtag-leipzig.de)

Der 57-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur ist seit 1992 selbständig, seit 1993 leitete er als Geschäftsführer die GEM Ingenieur GmbH Müller+Partner mit Sitz in Karlsruhe. 2007 erfolgte die teilweise Auslagerung des Bauträger- und Projektentwicklergeschäfts in die GEM Ingenieur GmbH Projektmanagement, die 2018 in die heutige CG Elementum AG eingebracht wurde. Seit 2018 hatte er auch die Leitung der Niederlassung der CG Elementum AG in Karlsruhe und verschiedene Leitungsfunktionen im Konzern inne. Die Leitung der Niederlassung Karlsruhe übergab er jetzt an Dr. Tobias Schnaidt und Matthias Haas. In seiner neuen Funktion als CFO wird er von Sebastian Frericks unterstützt, der seit 01. Juli 2021 den Bereich Finanzen im Unternehmen verantwortet.

Dr. Peter Haueisen, Vorsitzender des Aufsichtsrates, sagte nach der Sitzung: „Mit Martin Müller gewinnen wir einen Vorstand mit umfassendem Know-How in der Digitalisierung von Unternehmensprozessen und über 25 Jahren Erfahrung in der Führung von Immobilienentwicklungsunternehmen. Mit dieser Berufung können wir die Stärken des Unternehmens in den Bereichen Innovation und Technologie noch besser weiterentwickeln.“

Der Vorstandsvorsitzende der CG Elementum AG, Christoph Gröner, ergänzte: „Frank Preuss, Ulf Graichen und ich freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit – nicht nur mit Martin Müller, den ich persönlich sehr schätze, sondern auch mit den neuen Leitern unserer Karlsruher Niederlassung, denen ich viel Erfolg bei den spannenden Projekten wünsche.“

Neu im Vorstand: Martin A. Müller (Foto: Jens Arbogast)

Über die CG Elementum AG

Die CG Elementum ist ein Tochterunternehmen der Gröner Group GmbH. Gemeinsam gestalten sie mit einem Erfahrungshorizont von mehr als 25 Jahren zukunftsgerichtete Immobilienentwicklungen. Im Fokus steht die Schaffung von bezahlbaren Wohn- und Lebensräumen. Neben der digitalen Neuorganisation der Bau- und Immobilienwirtschaft mittels BIM und der sich daran anschließenden Prefabrication streben die Unternehmen einen nahezu CO2-neutralen Footprint an.

Mit der CG Elementum AG verfügt die Gröner Group über einen konzerneigenen Dienstleister für nachhaltiges und digitales Bauen, der das gesamte Leistungsspektrum für das eigene Projektportfolio sowie für Dritte im Bereich Neubau, Altbau-/Denkmalsanierung und Konversion anbietet.
Der Sitz von CG Elementum und Gröner Group befindet sich in Berlin. Mit acht Niederlassungen und rund 500 Mitarbeitern treiben die Unternehmen über 80 Projektentwicklungen mit einem Gesamtentwicklungsvolumen von mehr als 5 Mrd. Euro in ganz Deutschland voran.

Berlin 19. Juli 2021. – Mit Wirkung zum 31. Juli 2021 beendet Jens Rammenzweig seine Vorstandstätigkeit bei der CG Elementum AG und wird der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2021 als Berater für einzelne Themenfelder weiter zur Verfügung stehen. Er setzt seine Aufgaben rund um IT, Finanzen und Organisation fort, bevor er sich wieder dem Bankensektor zuwendet. 

Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender CG Elementum: „Bereits nach einem Jahr hat Jens Rammenzweig seine Ziele innerhalb unserer Gesellschaft erreicht. Er war bei der vollständigen Integration der Projekte aus der Consus RE GmbH federführend beteiligt und hat die fortschrittlichste IT unter den deutschen Projektentwicklern aufgestellt. Zudem hat er die Jahresabschlussarbeiten für die Jahre 2019 und 2020 beendet und somit finanzielle Transparenz geschaffen. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“ 

Aufgrund des starken Wachstums der CG Elementum mit rund 500 Mitarbeitern in 8 Niederlassungen werden künftig zwei VorständInnen die Aufgabengebiete Finanzen und IT einerseits sowie andererseits Kapitalmarkt und Recht übernehmen. Beide Positionen besetzt das Unternehmen im Herbst 2021. 

Über CG Elementum AG 

Die CG Elementum ist ein Tochterunternehmen der Gröner Group GmbH. Gemeinsam gestalten sie mit einem Erfahrungshorizont von mehr als 25 Jahren zukunftsgerichtete Immobilienentwicklungen. Im Fokus steht die Schaffung von bezahlbaren Wohn- und Lebensräumen. Neben der digitalen Neuorganisation der Bau- und Immobilienwirtschaft mittels BIM und der sich daran anschließenden Prefabrication streben die Unternehmen einen nahezu CO2-neutralen Footprint an. 

Mit der CG Elementum AG verfügt die Gröner Group über einen konzerneigenen Dienstleister für nachhaltiges und digitales Bauen, der das gesamte Leistungsspektrum für das eigene Projektportfolio sowie für Dritte im Bereich Neubau, Altbau-/Denkmalsanierung und Konversion anbietet.  

Der Sitz von CG Elementum und Gröner Group befindet sich in Berlin. Mit acht Niederlassungen und rund 500 Mitarbeitern treiben die Unternehmen über 80 Projektentwicklungen mit einem Gesamtentwicklungsvolumen von mehr als 5 Mrd. Euro in ganz Deutschland voran.  

Wer sind die CG Elementum AG und die GEM Ingenieurgesellschaft?
Die CG Elementum und die GEM Ingenieurgesellschaft sind Tochterunternehmen der Gröner Group GmbH. Gemeinsam gestalten sie mit einem Erfahrungshorizont von mehr als 25 Jahren zukunftsgerichtete Immobilienentwicklungen. Im Fokus steht die Schaffung von bezahlbaren Wohn- und Lebensräumen. Neben der digitalen Neuorganisation der Bau- und Immobilienwirtschaft mittels BIM und der sich daran anschließenden Prefabrication streben die Unternehmen einen nahezu CO2-neutralen Footprint an.

Mit der CG Elementum AG verfügt die Gröner Group über einen konzerneigenen Dienstleister für nachhaltiges und digitales Bauen, der das gesamte Leistungsspektrum für das eigene Projektportfolio sowie für Dritte im Bereich Neubau, Altbau-/Denkmalsanierung und Konversion anbietet. Mehr dazu unter www.cg-elementum.de & www.gem-ingenieure.de.

Was beinhaltet die Partnerschaft?
Die Partnerschaft ist bis einschließlich 2023/24 und damit für die kommenden drei Saisons vereinbart. Als Brustsponsor wird die CG Elementum AG dann die Vorderseite der KSC-Jerseys schmücken sowie auf der Trainings-, Aufwärm- und Freizeitkleidung der Profis präsent sein. Im regionalen Umfeld des KSC tritt die CG Elementum mit ihrem Tochterunternehmen GEM Ingenieurgesellschaft mit Sitz in Karlsruhe-Durlach auf.

Darüber hinaus sind weitreichende Namens- und Logonutzungsrechte des KSC, umfangreiche Präsenzen im Wildparkstadion, den KSC-Partnerflächen, KSC-Medien sowie Werbemitteln in dem Hauptsponsoring der CG Elementum enthalten. Weiterhin bleibt die Immobilienentwicklungsgesellschaft Hauptpartner von „KSC TUT GUT.“, der sozialen Dachmarke des Karlsruher SC zu den Themen Vielfalt, Umwelt und Bildung.

Was sagen die Verantwortlichen dazu?
Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Elementum AG: „Den KSC zu unterstützen ist wie in meine Heimat zurückzukehren. Wir stehen hinter dem Club, der bei aller Tradition innovativ in die Zukunft blickt. Einen ähnlichen Ansatz verfolgen wir übrigens bei unseren Immobilienentwicklungen, denn wir setzen für eine nachhaltige Immobilienentwicklung auf die Digitalisierung aller Prozesse sowie auf Green Technology und die Revitalisierung brachliegender Industriebauten.“

Martin A. Müller, Prokurist CG Elementum und Geschäftsführer GEM Ingenieurgesellschaft: „Es ist kein Geheimnis, dass für Christoph Gröner und mich die Partnerschaft mit dem KSC in unserer Heimatstadt eine Herzensangelegenheit ist. Wir sehen mit Spannung auf die bevorstehende Saison und hoffen, dass unser Engagement als Hauptsponsor den Verein so stärkt, dass die Leistungskurve weiter nach oben zeigt.“

Michael Becker, Geschäftsführer des KSC: „Als neuer Haupt- und Brustsponsor ist die CG Elementum gemeinsam mit der GEM Ingenieurgesellschaft ein entscheidender Partner für den KSC. Die regionale Verbundenheit von Christoph Gröner und Martin Müller persönlich passt ideal zu uns als Heimatclub einer ganzen Region Wir freuen uns sehr, dass die CG Elementum, mit der wir in den vergangenen Jahren auch schon im Rahmen der Topsponsorschaft sehr eng und aktiv verbunden waren, jetzt diesen nächsten Schritt gemeinsam mit uns geht. Wir können es kaum erwarten, gemeinsam unsere drei komplett neuen Trikots zu präsentieren.

Martin A. Müller, Michael Becker und Christoph Gröner (v.l.n.r.)

Wie haben CG Elementum und KSC schon in der Vergangenheit zusammengearbeitet?
Bislang hat sich CG Elementum im Wildpark als exklusiver Topsponsor engagiert. Neben umfangreichen Werbepaketen und exklusiven Aktivierungsmaßnahmen war dabei auch die Ärmelpartnerschaft inbegriffen. So schmückte seit der Saison 2019/20 das Logo von CG Elementum und der GEM Ingenieurgesellschaft den Trikotärmel der KSC-Profis. Auch die Aufstiegsfeier in die 2. Bundesliga 2019 wurde bereits von CG Elementum unterstützt und präsentiert.

Pressekontakt Gröner Group    
Jessica Seja        
E-Mail: presse@groener-group.com
M: +49 172 686 55 74
Gröner Group GmbH     
Bismarckstraße 79         
10627 Berlin

Über die Gröner Group
Die Gröner Group GmbH gestaltet mit einem Erfahrungshorizont von mehr als 25 Jahren zukunftsgerichtete Immobilienentwicklungen. Im Fokus steht die Schaffung von bezahlbaren Wohn- und Lebensräumen. Neben der digitalen Neuorganisation der Bau- und Immobilienwirtschaft mittels BIM und der sich daran anschließenden Prefabrication strebt das Unternehmen einen nahezu CO2-neutralen Footprint an.

Mit dem Tochterunternehmen CG Elementum AG verfügt die Gröner Group über einen konzerneigenen Dienstleister für nachhaltiges und digitales Bauen, der das gesamte Leistungsspektrum für das eigene Projektportfolio sowie für Dritte im Bereich Neubau, Altbau-/Denkmalsanierung und Konversion anbietet.
Der Sitz der Gröner Group befindet sich in Berlin. Mit sieben Niederlassungen und rund 500 Mitarbeitern treibt das Unternehmen über 80 Projektentwicklungen mit einem Gesamtentwicklungsvolumen von rund 5 Mrd. Euro in ganz Deutschland voran. www.groener-group.com

Bis März 2022 soll der Standort in der Riesaer Straße, der ein ungewöhnliches Konzept verfolgt, fertig sein. Dann vereint die Gröner Group unter dem Dach der Mansfeld Hallen, wie das Innovationszentrum auch genannt wird, ihren gesamten Leistungsbereich für Handwerk und Gewerbe. Der Vorteil: Wissenstransfer findet ganz direkt statt und kann ein großes Entwicklungspotenzial entfalten.

Das Thema Prefabrication spielt dabei eine elementare Rolle. Neben Büros und den verschiedenen Werkstätten für das klassische Handwerk entstehen hier Werkstattflächen für die serielle Fertigung etwa von Wand- und Bodenbelägen. Später soll der Prefabrication-Einsatz ausgeweitet werden auf die Vorfertigung von Parkettböden und Lüftungsschächten. Eine weitere wichtige Aufgabe erfüllt das Innovationszentrum als Aus- und Weiterbildungsstätte für Mitarbeiter, die zukünftig für die klassischen Gewerke und für Prefabrication ausgebildet werden oder in den Lehrwerkstätten ihr Handwerk vertiefen können. Für Auszubildende stehen vor Ort insgesamt 42 Lehrplätze inklusive Apartments zur Verfügung. In den Schulungsräumen werden fachliche Themen, aber auch Fächer wie Gesellschaftskunde unterrichtet sowie bei Bedarf Sprachkurse stattfinden.

Ulf Graichen; Vorstand CDO der CG Elementum AG und Leiter Standort Mitteldeutschland

Fähige, zuverlässige Mitarbeiter sind elementar für unser Unternehmen, darum machen wir uns seit jeher für ihre Förderung und Bindung stark. Doch der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig, insbesondere im Handwerk. Darum wollten wir noch weitergehen als bisher und globaler denken – auch, um uns einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen

Daraus ist die außergewöhnliche Idee des Innovationszentrums entstanden, mit dem wir einen interdisziplinären Ansatz für unsere Bau- und Innovationsprojekte verfolgen: Hier kommt alles an handwerklichem Know-how zum offenen Erfahrungsaustausch zusammen. Hier wird neu ausgebildet oder vorhandenes Wissen aufgefrischt und weitergeführt, um jeglichen Anforderungen gerecht zu werden – indem wir etwa unsere ausländischen Mitarbeiter mit den hiesigen Standards in Materialität, Ausführung etc. vertraut machen. Im Fokus steht zudem die Schulung unserer Konstruktionsteams bei der Installation vorgefertigter Bauteile. So entsteht in den Mansfeld Hallen ein konstruktiver Ort, in dem wir uns hervorragend für die Zukunft rüsten.

So wurden nach der jeweiligen Ermittlung des lokalen Bedarfs etwa Schlafsäcke, Winterstiefel, Isomatten und Thermounterwäsche übergeben. An mehreren Standorten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens zudem bei der Verteilung der benötigten Waren mit unterstützt.

Mitarbeiter*innen der Gröner Group bringen Schlafsäcke, Hygieneartikel und Lebensmittelspenden in München zur Bahnhofsmission.

„Ich bin wirklich froh über die Initiative meiner Teams und die schnelle Umsetzung“, sagte der Unternehmensgründer und Geschäftsführer Christoph Gröner, der bereits seit mehreren Jahren Initiativen zur Betreuung von Straßenkindern unterstützt. „Diese Kontakte haben uns jetzt geholfen, sehr schnell zu unterstützen. Uns war wichtig, nicht einfach Geld zu geben, sondern direkt auf die Bedarfe zu antworten. Bei Temperaturen weit unter dem Nullpunkt ist das einfach notwendig.“ Wichtig ist dem Unternehmer, dass diese Hilfe keine einmalige Aktion bleibt, sondern dauerhafte Partnerschaften zwischen den Organisationen und der Gröner Group entstehen. „Es ist eine gesellschaftliche Verpflichtung, seinen Mitmenschen nicht nur in schwierigen Zeiten zu helfen, sondern immer dann, wenn man die Möglichkeiten dazu hat“, ist der Unternehmer Christoph Gröner überzeugt. Das bedeute, dass auch zukünftig bei dauerhaft kalten Temperaturen die Winterhilfe der Gröner Group erneut aufgegriffen werde.

In Frankfurt/Main, Leipzig, Berlin, Karlsruhe, Köln, Hamburg und München wurden Isomatten, Schlafsäcke, Thermowäsche, Winterstiefel und warme Kleidung schnell und unbürokratisch gekauft und bei den Einrichtungen abgegeben. Empfänger waren etwa die Bahnhofsmission in Frankfurt und München, die Häuser für wohnungslose Frauen und Männer in Leipzig, die Streetwork-Stationen der Offroad Kids Stiftung in Hamburg und Berlin, die AWO in Karlsruhe, das CaFee mit Herz in Hamburg-St. Pauli und der Helping Hands e. V. in Köln-Zollstock.

Übergabe der Sachspenden an den Helping Hands Cologne e. V.

Für Christoph Gröner und sein Unternehmen ist es nicht die erste Hilfsaktion dieser Art. Bereits im vergangenen Jahr unterstützte er die Leipziger Tafel, damit diese den Betrieb aufrechterhalten konnte, und spendete im Jahr 2020 insgesamt über 1 Mio. Euro an soziale, karitative und kulturelle Projekte. Daneben engagiert er sich seit vielen Jahren in vielfältiger Weise privat und mittels seiner Unternehmen bundesweit für zahlreiche Sportvereine, Forschungsprojekte (Barrett Initiative e. V.) oder Kultur (Internationale Junge Orchesterakademie). Sein durchgängiger Schwerpunkt war und ist jedoch die Kinder- und Jugendhilfe. Grund dafür ist stets seine Überzeugung gewesen, dass Unternehmer eine Verantwortung für die Gesellschaft haben – im Besonderen für Kinder und Jugendliche.

Im Februar 2020 war Christoph Gröner gemeinsam mit Prof. Rüdiger Grube und weiteren Unternehmern Gründer des „Wirtschaft kann Kinder e. V.“ Eines der Hauptziele des Vereins ist es, Chancengerechtigkeit für alle Kinder in Deutschland zu fördern, gleich wo oder wie sie aufwachsen. Der familiäre oder finanzielle Hintergrund von Kindern hat immer noch große Auswirkung auf ihren Werdegang. Diesem Umstand soll durch engagierte Unternehmer entgegengewirkt werden, deren Ziel es ist, gemeinsam, als Menschen, Bürger und Unternehmer, in die Zukunft Deutschlands zu investieren und damit den Namen des Vereins Wirklichkeit werden zu lassen: Wirtschaft kann Kinder!

Über die Gröner Group

Die Gröner Group GmbH gestaltet mit einem Erfahrungshorizont von mehr als 25 Jahren zukunftsgerichtete Immobilienentwicklungen. Im Fokus steht die Schaffung von bezahlbaren Wohn- und Lebensräumen. Neben der digitalen Neuorganisation der Bau- und Immobilienwirtschaft mittels BIM und der sich daran anschließenden Prefabrication strebt das Unternehmen einen nahezu CO2-neutralen Footprint an.

Mit dem Tochterunternehmen CG Elementum AG verfügt die Gröner Group über einen konzerneigenen Dienstleister für nachhaltiges und digitales Bauen, der das gesamte Leistungsspektrum für das eigene Projektportfolio sowie für Dritte im Bereich Neubau, Altbau-/Denkmalsanierung und Konversion anbietet.

Der Sitz der Gröner Group befindet sich in Berlin. Mit sieben Niederlassungen und rund 400 Mitarbeitern treibt das Unternehmen über 80 Projektentwicklungen mit einem Gesamtentwicklungsvolumen von rund 5 Mrd. Euro in ganz Deutschland voran.

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Der globale Klimawandel gehört zweifellos zu den größten und elementarsten Herausforderungen unserer Zeit. Wenn die Erwärmung der Welt auf weniger als 2 °C begrenzt werden soll, wie es 2015 auf der Weltklimakonferenz in Paris beschlossen wurde, ist es nötig, die globalen Netto-Treibhausgasemissionen bis in die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts auf null zu reduzieren. Dies ist ein bedeutender Auftrag nicht nur an die internationale Staatengemeinschaft, sondern auch an die globale Wirtschaft. Jede Branche ist verpflichtet, ihren Anteil zu leisten – nicht zuletzt die Immobilienbranche. Denn Gebäude produzieren nachweislich rund 40 % der CO₂-Emissionen weltweit. Zugleich aber gehen die meisten Maßnahmen, die dem entgegenwirken sollen, derzeit noch kaum über Fassadendämmung hinaus.

Unser Experte in Sachen Green Technology: Dr.-Ing. Rainer Fauth, Projektleitung Nachhaltigkeit bei der CG Plan

Die CG Elementum denkt dagegen weiter und setzt konsequent auf Green Technology, um CO₂-neutrale, ressourcenschonende Immobilien zu verwirklichen. „Um ökologische Nachhaltigkeit in neuer Qualität zu ermöglichen, haben wir diesen elementaren Aspekt von Beginn an in der Planung verankert. Unser Ansatz: innovative Recyclingmaterialien und die Vermeidung von Treibhausgasen mittels Nutzung lokaler Umweltwärme“, erklärt Dr.-Ing. Rainer Fauth, Projektleiter für Nachhaltigkeit bei der CG Plan, Tochtergesellschaft der CG Elementum.

Aus Alt mach Neu – wir nehmen Kreislaufwirtschaft ernst!

„Ein wesentlicher Baustein dieses Nachhaltigkeitskonzepts ist die Prüfung aller unserer Baumaterialien nach ökologischen Aspekten, etwa bezüglich ihrer CO₂-Bilanz. Am ressourcenfreundlichsten sind tatsächlich Baustoffe, die bereits ganz oder teilweise aus recyceltem Material bestehen“, weiß Dr. Fauth. Schon heute ist es möglich, Fertigbauteile komplett aus Recyclingbeton zu produzieren, also mit einem Material aus aufbereitetem Bauschutt. Ganz im Sinne des Urban-Mining-Gedankens werden dadurch Naturstein- und Flusskiesvorkommen geschont.

Die Wand- und Bodenbeläge von Kerazzo werden aus bis zu 78 % Recyclingmaterialien geformt
Die Wand- und Bodenbeläge von Kerazzo werden aus bis zu 78 % Recyclingmaterialien geformt

Doch nicht nur Beton soll bei der CG Elementum wiederverwertet werden. Bei sichtbaren Oberflächen wie Wand- und Bodenbelägen kommt Kerazzo zum Einsatz: Nach dem Prinzip des bereits aus antiken Gebäuden bekannten Terrazzo werden hierbei in einem neuartigen Verfahren bis zu 78 % Recyclingmaterialien wie Altglas, Marmor, Granit und Quarzit zu optisch ansprechenden und fugenlos verlegbaren Platten geformt. Im Gegensatz zur Keramikfliese ist damit nahezu jedes Design herstellbar, zudem wiegen die 6,6 Millimeter starken Platten gerade mal halb so viel. Sie sind leichter zu transportieren und zu verlegen, pflegeleicht und antibakteriell. TREND Kerazzo Deutschland, die für die CG Elementum auch den Vertrieb der Platten übernimmt, hat für diese Innovation bereits die Zertifizierung GREENGUARD Children & School erhalten, die Zertifizierung mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ist eingeleitet.

Erde, Wasser, Licht – regenerative Energielösungen für jedes Projekt

Im Bereich der ressourcenschonenden und CO₂-sparenden Energieversorgung gilt es, ganzheitlich zu denken. „Nicht jede Technologie ist bei jedem Bauvorhaben gleichermaßen umsetzbar. Dennoch gibt es passende Lösungen für jedes Projekt, ob Geo- und Solarthermie, thermische Gewässernutzung, Windkraft oder Photovoltaik. Photovoltaik bietet sich vor allem dort an, wo großformatige Dachflächen zur Verfügung stehen, wie etwa bei unserem Großprojekt Plagwitzer Höfe“, so Dr. Fauth. Bestehend aus 5.684 einzelnen Modulen mit einer Gesamtfläche von 9.600 m2 und einer Nennleistung von 1,6 Megawatt Peak, ist diese Anlage die größte in Leipzig. Die dadurch eingesparte CO₂-Menge beträgt rund 750 Tonnen pro Jahr, was ungefähr dem CO₂-Jahresausstoß von 250 Diesel-Pkw entspricht.

Die Größte in Leipzig: die Photovoltaikanlage der Plagwitzer Höfe mit 5.684 Modulen auf 9.600 m2 Dachfläche
Die Größte in Leipzig: die Photovoltaikanlage der Plagwitzer Höfe mit 5.684 Modulen auf 9.600 m2 Dachfläche

In anderen Projekten hingegen ist es sinnvoll, stärker auf Geothermie, thermische Fließgewässernutzung oder Windkraft zu setzen, wie Dr. Fauth erläutert: „Grundsätzlich geht es uns darum, bei jedem Projekt zu prüfen, welche Formen der Umweltwärme vor Ort verfügbar sind. Wo wir Grundwasser und Erdwärme nutzen können, bietet sich Geothermie an. Bei angrenzenden Fließgewässern kann es hingegen sinnvoll sein, auf die thermische Energie des Flusswassers zu setzen.“

Zero Emission District – das OTTO-Quartier

Um das Ziel einer Zero-Emission-Projektentwicklung zu erreichen, wird es zumeist nötig sein, verschiedene innovative Technologien intelligent zu kombinieren und sämtliche vorhandenen Ressourcen nutzbar zu machen. Ein erstes Leuchtturmprojekt für diesen ganzheitlichen Ansatz ist das OTTO-Quartier in Wendlingen. Mittels zentraler Energie-, Wasser- und Mobilitätsinfrastruktur ist das Quartier auf einem guten Weg, zum ersten Zero Emission District in Deutschland zu werden.

Neben Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Quartiers wird hier unter anderem geprüft, ob die thermische Energie des angrenzenden Neckars mit einem modifizierten Einleitbauwerk nutzbar gemacht werden kann. Wärmetauscher sollen zudem Energie aus dem Abwasser des Quartiers gewinnen. Auch die Möglichkeit einer Kombination mit geothermischen Wärmepumpen wird noch eruiert, um mit einem hohen regenerativen Anteil das Ziel einer Null-Emissionsbilanz zu erreichen. „Beim OTTO-Quartier sind wir bereits relativ weit fortgeschritten. Aber umfassende Energiekonzepte dieser Art werden bei allen neuen Projekten Standard sein“, betont Dr. Fauth. „Wir denken langfristig und beziehen sowohl Klima- und Ressourcenschutz als auch Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus der Immobilien in unsere Planungen ein.“

Ein Netzwerk aus fünf sogenannten Powermanagern gewährleistet dabei eine optimierte Versorgung der E-Ladestationen. Da davon auszugehen ist, dass selten alle Nutzer gleichzeitig ihr Kraftfahrzeug laden und nicht bei allen der Ladezustand identisch ist, kann das intelligente System seine Ressourcen optimal verteilen.

Ein Powermanager mit insgesamt 16 Anschlüssen kann bis zu 150 KW gleichzeitig zur Verfügung stellen. Die E-Ladestationen sind jeweils auf eine Ladekapazität von 11 KW ausgelegt. Genug, um ein Hybridfahrzeug oder einen Cityflitzer in zwei bis drei Stunden aufzuladen. In der Regel werden die Fahrzeuge nicht am Tag, sondern in der Nacht geladen ‒ dadurch entsteht ausreichend Kapazität, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden. 

Obwohl die meisten Eigentümer aktuell noch keine Hybrid- oder reine E-Fahrzeuge besitzen, sind die meisten der 80 optionalen Ladestationen bereits erworben worden. Die Bereitschaft der Eigentümer, in diese Technologie zu investieren, ist ein klarer Beweis für ein Umdenken hin zu einem bewussteren Umgang mit dieser Trendtechnologie.

In den zukünftigen Projekten der GEM Ingenieur GmbH Projektmanagement und deren Muttergesellschaft CG Elementum AG wird das Thema der nachhaltigen Mobilität weiterhin eine bedeutende Rolle spielen. Durch die kombinierte Nutzung verschiedener erneuerbarer Energien zur Versorgung der Infrastruktur können Fördermittel des Bundes und des Landes Baden-Württemberg geltend gemacht und somit Kosten reduziert werden. 

Herr Theves, Prefabrication ist ein entscheidender Teil des Geschäftsmodells der CG Elementum. Das EMC-Werk soll die entsprechenden Bauteile produzieren, liefern und montieren. Als Werkleiter treiben Sie aktuell die Umsetzung des bevorstehenden Rollouts im Stammwerk maßgeblich mit voran. Wie weit sind Sie?

Unsere Produktionshalle und das Bürogebäude wurden bereits übergeben, die ersten Mitarbeiter sind da. Das Werk wird im Januar 2021 wie geplant betriebsbereit sein. Dann finden zuerst Leistungstests der Anlagen statt. Die ersten Bauteile dieser Generalprobe kommen dann direkt dem Pilotprojekt D17 auf dem Areal der Plagwitzer Höfe in Leipzig zugute, dem ersten Gebäude der Gröner Group, das mit EMC-Betonfertigteilen gebaut wird. Ab März 2021 ist das Werk dann vollumfänglich für 1.850 m² pro Tag im Einschichtbetrieb produktionsbereit.

Wie muss man sich den Produktionsprozess vorstellen?

Wir fertigen nach Industriestandard 4.0 Betonfertigteile. Die Maße und Anforderungen für jedes einzelne dieser Elemente werden digital angeliefert und verarbeitet. Unsere 16.000 m² große Werkshalle umfasst eine hochmoderne Umlauffertigungsstrecke, auf der Stahltische vollautomatisiert von Station zu Station fahren, um verschiedene Elemente herzustellen. Zuerst legen Schalroboter die Stahlschalungen der Bauteile auf, dann folgt das Einlegen des Bewehrungskorbs, also quasi des inneren Gerüsts. In der nächsten Station werden händisch Leerrohre oder Kabelstränge, Steckdosen und weitere Einbauteile montiert. Danach folgt die vollautomatische Betonage. Das fertig betonierte Element wird anschließend in die Härtekammer gefahren, die Platz für 82 Stahltische bietet, wobei jeder Stahltisch mit bis zu vier Elementen gleichzeitig belegt werden kann. In der Härtekammer wird der Beton bei 35 bis 40 Grad Umgebungstemperatur, erzeugt durch die sogenannte Hydratationswärme – also ohne zusätzliche Beheizung – ausgehärtet.

Am nächsten Morgen werden die erhärteten Elemente zu den Abhebestationen gefahren, die Betonfertigteile werden abgehoben. Der Stahltisch wird gereinigt und fährt wieder vor zur ersten Station, den Schalungsrobotern. Alles automatisch.

Modulelement in einzelnen Teilen, wie es ab Werk geliefert wird
Modulelement in einzelnen Teilen, wie es ab Werk geliefert wird

Dennoch wird ja Personal benötigt?

Im Vergleich zu anderen Prefab-Marktführern minimieren wir die Anzahl der benötigten Mitarbeiter pro m² nochmals deutlich. Zum Vergleich: Für die Menge an Betonfertigteilen, die aus einer Tagesproduktion von 350 m³ hergestellt werden, benötigen andere zur Verladung 45 Mitarbeiter im Dreischichtsystem. Die EMC braucht im Einschichtsystem nur einen bis maximal zwei Mitarbeiter. Weniger händische Arbeit heißt: weniger Fehlerquellen und eine größere Prozesssicherheit. Übrigens beschäftigen wir nur eigenes Personal mit unbefristeten Arbeitsverträgen und werden keinerlei Werksarbeiten für den Fertigungsprozess durch Subunternehmen oder Leiharbeitskräfte verrichten lassen.

Nahezu fertiggestellt: Das EMC I am Standort Amt Wachsenburg bei Erfurt wird Anfang 2021 betriebsbereit sein
Nahezu fertiggestellt: Das EMC I am Standort Amt Wachsenburg bei Erfurt wird Anfang 2021 betriebsbereit sein

Von welchen Produktionsmengen reden wir? Welchen Output kann das Werk erreichen?

Nehmen wir das Pilotprojekt D17 in Leipzig-Plagwitz. Dafür müssen wir 530 Decken, 635 Wände und 64 Hohlwände produzieren – insgesamt eine variabel gestaltete Betonfläche von ca. 13.000 m². Im Einschichtbetrieb schaffen wir 1.850 m² täglich, das heißt, für das gesamte Bauvorhaben benötigen wir aktuell gerade mal acht Tage. Sobald wir einen Dreischichtbetrieb aufnehmen, geht es entsprechend schneller. Statt 400.000 m² im Jahr können wir dann 1,2 Millionen m² produzieren. Theoretisch könnten es sogar noch deutlich mehr sein, wenn wir die Härtekammer zusätzlich beheizen und/oder die Aushärtung des Betons chemisch beschleunigen würden.

Pilotprojekt D17 in Leipzig-Plagwitz – so wird das erste Gebäude aus EMC-Fertigteilen aussehen 
(unverbindliche Darstellung)
Pilotprojekt D17 in Leipzig-Plagwitz – so wird das erste Gebäude aus EMC-Fertigteilen aussehen 
(unverbindliche Darstellung)

Und vom Werk werden die Teile dann direkt auf die Baustellen geliefert?

Ja, im Einschichtbetrieb fahren hier täglich 35 Lkw mit Sand, Kies und Zement auf den Hof, und ebenso viele transportieren die fertigen Elemente anschließend auf die Baustellen. Normalerweise wären es sogar mehr, aber wir haben mit den beiden beauftragten Speditionsunternehmen eigene Auflieger entwickelt, die 20 % mehr Ladung transportieren können. Das sind pro Tag vier Lkw weniger auf der Autobahn, also rund 880 Lkw weniger im Jahr – und das alles im Einschichtbetrieb.

Tatsächlich spielt die ökologische Frage ja für die CG Elementum eine große Rolle. Wie gehen Sie damit um, dass die Betonproduktion als einer der größten CO₂-Emittenten gilt?

Zum einen verwenden wir hier einen CEM-II- Zement, der 20 % weniger CO₂ emittiert. Zum anderen setzen wir perspektivisch auf Recycling und befinden uns bereits in Verhandlungen mit Abbruchunternehmen. Wir sind in der Lage, für unsere Bauteile bis zu 40 % recyceltes Material einzusetzen – die ökologische Ebene wurde von Beginn an mitgedacht.

Ähnlich wie bei der digitalen Prozesskette, die es uns erlaubt, ohne Zeitverlust höchst individuell geformte Betonelemente zu produzieren, gilt auch hierbei: Wir wollen nicht nach dem aktuellen State of the Art produzieren, sondern heute schon so, wie man es wahrscheinlich in 10 bis 15 Jahren tun wird. Dieser perspektivische Weitblick zeichnet die European Modular Constructions GmbH aus. Entsprechend planen wir jetzt auch schon die Erweiterung des Werks.

Normalerweise kommt es zur Messe Expo Real in München immer im Oktober heraus. Coronabedingt wurde die Veranstaltung, die als Expo Real Hybrid Summit stattfinden sollte, 36 Stunden vorher abgesagt. Was bleibt ist das 15. CG Magazin – einfach beständig, einfach elementar!

Ein Magazin, das für sich steht

Das Magazin erscheint an einem zentralen Wendepunkt der Unternehmensgeschichte: Unter dem Dach der Gröner Group geht wir mit mehr als 25 Jahren Erfahrung den radikalen Wandel von einer ressourcen-verbrauchenden traditionellen hin zu einer ressourcenschonenden nachhaltigen Projektentwicklung an. Damit bringen wir ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Interessen in Einklang.

Falls Sie das Magazin noch nicht in der Hand hatten …

… dann können Sie es auch online lesen, in der Bahn, im Café, wo es beliebt. Lesen Sie wie wir, die Gröner Group, unsere Idee von Projektentwicklung als Dienstleistung verwirklichen. Mittlerweile umfasst unser Immobilienportfolio mehr als 40 Projekte. Etwa 400 Mitarbeiter sind wir bereits, verteilt an sieben Standorten.

Vor Ort waren neben zahlreichen Handwerkern, die das Projekt tatkräftig voran gebracht haben, vom Generalunternehmer WOLFF & MÜLLER Hoch- und Industriebau, Niederlassungsleiter Stefan Latzel, die Kollegen von Müller:Scheuvens Baubetreuung Ingenieurpartnerschaft, das Architektenteam von kadawittfeldarchitektur sowie der Projektleiter der CG Elementum AG, Marcus Zischg.

Cologneo Campus – GE-101

Das GE-101 ist einer der ersten Bausteine im Süden des Cologneo Areals. Innerhalb des Quartiers liegt der fünfgeschossige Neubau mit Staffelgeschoss an der Schnittstelle zur Durchfahrt zu den Gewerbehöfen. Straßenseitig verläuft das Gebäude direkt entlang an der Deutz-Mühlheimer Straße.

Die Bürobereiche des GE-101 lassen sich jeweils teilen. Ergänzt werden die Räumlichkeiten um eine große Dachterrasse, einen attraktiven Außenbereich im Erdgeschoss, flexibel nutzbare Mitarbeiterbereiche inkl. Möglichkeiten für Betriebssport und Betriebskindergarten. Das Gebäude gliedert sich damit perfekt in das lebendige Gesamtkonzept des Cologneo Campus ein.

Fertigstellungstermin des Bürogebäudes ist Mai 2021; Bauherr ist die Gröner GbR. Bei einer Bruttogeschossfläche von 5.300 m² liegt das Projektvolumen bei 18,2 Mio. Euro.

Hohes Bevölkerungsinteresse

Um das Projekt OTTO-Quartier einem breiten Publikum näherzubringen hatte das Projektteam am 14. September 2020, ab 18 Uhr eingeladen. Mit dabei waren eine – aufgrund der Pandemie begrenzte – Teilnehmerzahl von 130 Personen vor Ort und in den Spitzen mehr als 200 Zuschauer im Netz. Rund drei Stunden dauerte die Vorstellung des geplanten Großprojekts in dem historischen Quartier.

Nach der Begrüßung durch Wendlingens Bürgermeister Steffen Weigel führte Tobias Schiller, Pressesprecher der Internationalen Bauausstellung IBA’27, durch das Abendprogramm. Zu Wort kamen neben Dirk Otto, in siebter Generation Geschäftsführer der Firma Heinrich Otto & Söhne (HOS), den Namensgebern des Areals, Blocher und Partners aus Stuttgart (Masterplan), das Architekturbüro von Planstatt Senner (Freianlagenkonzept) und der Architekt Jörg Wolf. Er erläuterte die Idee für den 64 Meter hohen Turm mit den sechs Kuben.

George Moutoulis, Niederlassungsleiter CG Elementum Stuttgart, und OTTO-Projektleiter Wulf Köstler präsentierten komprimiert in zwei Gesprächsrunden das Planungsvorhaben, das ursprünglich in verschiedenen Veranstaltungen der Bevölkerung nahegebracht werden sollte.

Wer sich Veranstaltung nachträglich anschauen möchte, kann dies in youtube mit diesem Link tun.

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Das OTTO-Quartier

Aus ehemaligen Industriebauten entsteht bis 2026 ein innenstadtnahes und urbanes Wohnquartier mit modernen und hochwertigen Wohnungen für bis zu 600 Menschen sowie Gewerbeflächen für zukunftsfähige Arbeitsplätze in teils denkmalgeschützten Gebäuden. Die Planungen des OTTO-Projektteams sehen eine behutsame Verbindung von Alt und Neu vor. Neben der umfassenden und ökologischen Revitalisierung des Geländes werden die um Neubauten ergänzten Industriedenkmäler höchsten Ansprüchen an Zukunftsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Lebensqualität gerecht.

Das Otto-Quartier ist übrigens Teil der Internationalen Bauausstellung 2027 (IBA’27). Bis zur Ausstellung soll es als neuer Stadtteil voll funktionsfähig sein. Arbeiten, Wohnen und Freizeit werden ortsnah verbunden. Der Energiebedarf soll im Viertel autark produziert werden durch Nutzung von Geothermie, der Wärme des Abwassers und der Wärme des Neckarwassers sowie Fotovoltaik.