Unter dem Begriff „ecobuilding“ fasst die Muttergesellschaft des Immobilienentwicklers CG Elementum ihre Produkte zukünftig zusammen. Im Kern steht ecobuilding für eine neue Art des Bauens und eine neue Art von Gebäuden und Quartieren.

Gröner-Group-Future-Forum-Christoph-Gröner-Vorschau

„Die Vorsilbe eco verweist auf die Verbindung von Ökologie, Ökonomie und digitalen Ökosystemen, die stärker als bislang ins Zentrum des unternehmerischen Handelns gerückt ist“, wie Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzender Christoph Gröner betonte. Die Gröner Group stellt CO₂-Neutralität, hochwertige Architektur, die Anforderungen der Menschen und Wirtschaftlichkeit gleichberechtigt in den Mittelpunkt ihres Handelns.

Herausforderungen für den Gebäudesektor als Motivation begreifen

Bereits zu Beginn der Veranstaltung mit über 180 Gästen erläuterte Vorstandsmitglied und COO Ronald Pofalla den Ausgangspunkt des Strategieprozesses, in den die allermeisten der mittlerweile gut 640 Mitarbeiter:innen einbezogen waren: „Der Gebäudesektor ist für rund 30 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Es ist unser Auftrag, diese Quote signifikant zu senken, und einen möglichst großen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Wir kombinieren den wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens mit der Erfüllung unserer gesellschaftlichen Verantwortung zur Senkung des CO₂-Ausstoßes im Gebäudesektor.“

Ronald Pofalla wies darauf hin, dass die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2040 gegenüber dem Referenzjahr um mindestens 88 Prozent sinken und die Emissionen des Immobiliensektors bis 2030 halbiert werden müssen. Bis 2040 gilt es, rund 19 Millionen Wohnungen klimaneutral zu sanieren, während gut 400.000 neue Wohnungen pro Jahr klimaneutral gebaut und bewirtschaftet werden sollen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Bauwirtschaft bereits heute rund 250.000 Mitarbeiter:innen fehlen.

„Wir setzen auf Building Information Modeling (BIM) und Prefabrication“, betonte Ronald Pofalla. In Nordrhein-Westfalen und Sachsen errichtet das Unternehmen in den Jahren 2023 und 2024 zwei hochmoderne Prefabrication-Werke. An beiden Standorten wird künftig ein breites Sortiment an Bauteilen mit einer Fertigungstiefe von über 60 Prozent für den Wohn- und Gewerbebau hergestellt. Dadurch wird auch der Einsatz von vorgefertigten Bauteilen in der Sanierung möglich.

„In Summe all unserer Maßnahmen reduzieren wir den CO₂ Ausstoß von der Planung über den Bau bis hin zur Bewirtschaftung um 80 Prozent“, stellte Ronald Pofalla heraus.

Digitale und ökologische Innovationskraft als Treiber unternehmerischen Handelns

„Ein ‚Weiter so‘ darf es nicht geben“, rief der Vorstandsvorsitzende der Gröner Group, Christoph Gröner, den Gästen aus Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft zu und zielte damit auf die unmittelbare Verantwortung der Immobilienwirtschaft, die mit einem Beitrag von gut 20 Prozent zur Bruttowertschöpfung Deutschlands ein wesentlicher Akteur mit enormem Veränderungspotential ist.

Christoph Gröner präsentierte den neuen Anspruch seines Unternehmens, durch Innovation eine Vorreiterrolle bei der technologischen und ökologischen Transformation einzunehmen: „Mit digitaler Planung entstehen unsere Projekte erst im virtuellen Raum, später werden die Daten an Roboter in unseren Fertigungshallen gesendet. Mit Prefabrication und serieller Fertigung von Gebäudeteilen wird Bauen ein Zehntel günstiger und benötigt nur die halbe Zeit. Dabei sind die Kosten besser planbar und der Bau durch höhere Materialeffizienz insgesamt umweltfreundlicher. Das bedeutet ecobuilding.“

In Sachen digitale Planung verfolgt die Unternehmensgruppe zwei Zielrichtungen: Das Team der CG Plan baut die bekannten Planungsprozesse für die digitale Welt um und das hauseigene Start-up REHUB gestaltet die Entwicklung von städtebaulichen Modellen bis hin zur Ausführungsplanung neu. Das Zusammenwirken beider Ansätze führt zu unkonventionellen und hochinnovativen Lösungen.

Bereits heute beschäftigt sich ein Drittel der aus 30 Nationen stammenden 640 Mitarbeiter:innen der Unternehmensgruppe mit diesen Innovationen. Allein im letzten Jahr stießen 21 Expert:innen für Energiemanagement und GreenTech zur Gröner Group. „Ein Unternehmen ohne diese Schwerpunktsetzung wird in fünf oder zehn Jahren nicht mehr am Markt aktiv sein“, ergänzte Christoph Gröner und fuhr mit Blick auf den Klimawandel fort: „Wir sind überzeugt, dass andere unserem ecobuilding-Ansatz folgen werden.“

Die Nutzung ökologischer Materialien und die Weiternutzung bestehender Bausubstanz sorgt für Einsparungen beim CO2. Zirkuläre Bauwirtschaft, die recyceltes Abbruchmaterial an anderer Stelle weiternutzt, setzt die Gröner Group bereits bei mehreren Bauvorhaben um. Bei unseren Projekten setzen wir auf die Nutzung von Solarenergie, Erdwärme und moderne Wärme- und Kälteanlagen.

„Durch die Kostensenkung beim Bauen und bei der Energieversorgung stellen wir sicher, dass wir bezahlbaren Wohn- und Arbeitsraum zur Verfügung stellen. ecobuildings sind dadurch ihrer Zeit deutlich voraus“, fügte Christoph Gröner hinzu.

Moderne Struktur und Good Governance ermöglichen Innovation und ESG-konforme Produkte

Die neuen ecobuildings treffen auf die Wünsche der Kunden. Vorstand und CFO Lars Schnidrig verwies auf die steigende Nachfrage nach ESG-konformen Anlagemöglichkeiten: „Wir stehen für die Entwicklung nachhaltiger Lebensräume in Quartieren, die nach klaren unternehmerischen Standards sozial und umweltverträglich geplant und klimaschonend betrieben werden. Damit liefern wir die Antwort auf den Wunsch vieler Investoren. Mit Vorfertigungswerken, Recycling, einem eigenen Energiemanagement, geringerem CO2-Ausstoß, einem Governance- und Compliance-Kodex sowie hohem sozialen Engagement können wir mit breiten Schultern auftreten.“

Der von Christoph Gröner mitgegründete und von der Unternehmensgruppe unterstütze Verein „Wirtschaft kann Kinder (WKK)“ hat in den vergangenen rund drei Jahren über vier Millionen Euro Spenden gesammelt, die vor allem hilfsbedürftigen Kindern zugutegekommen sind. Darüber hinaus fördern die Gröner Group, die CG Elementum und verschiedene Mitarbeiter:innen-Initiativen unter anderem Kulturstätten, medizinische Forschung, unterstützen die Tafeln, Heime und obdachlos gewordene Menschen.

„Die Gröner Group stellt zudem hohe eigene Anforderungen an die Corporate Governance. Um für Anleger und Partner transparent zu sein, werden die Konzernzahlen sehr bewusst von einem der sogenannten Big-Four-Wirtschaftsprüfer geprüft und testiert“, hob Lars Schnidrig hervor.

Bereits Ende 2022 vollzog die Gröner Group den Formwandel von der GmbH zur Aktiengesellschaft, um die eigenen Ziele noch konsequenter verfolgen zu können. Der Aufsichtsrat des Unternehmens spiegelt diese Ziele wider und setzt sich aus erfahrenen Mitgliedern aus Wirtschaft und Politik zusammen. Er weist einen reichen Erfahrungsschatz in den Schwerpunkten des Unternehmens in Energiewirtschaft, Digitalisierung und Good Corporate Governance vor. Unter dem Vorsitz des früheren Vorstands der Allianz Pensionskassen AG, Dr. Peter Haueisen, engagieren sich die Staatssekretärin a. D. für Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Berliner GASAG AG, Vera Gäde-Butzlaff, der frühere Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Prof. Dr. Rüdiger Grube, der Unternehmensberater und Unternehmer Dr. Ulrich Metz, der frühere EU-Kommissar für Energie und später für digitale Wirtschaft zuständige Günter H. Oettinger sowie die Geschäftsführerin der Academy of International Affairs der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, Dr. Mayssoun Zein Al Din.

Urheberrechtshinweis: Oskar Holzmann / Gröner Group (c)

Unterdessen gehen die Abbrucharbeiten auf dem Areal voraussichtlich bis Ende des ersten Quartals 2023 weiter. Die erste Baugenehmigung für das Baufeld 8 soll ebenfalls in diesem Zeitraum beantragt werden; drei Architekturbüros sind hier für die Planung beauftragt.   

Dr. Tobias Schnaidt, Niederlassungsleiter Karlsruhe: „Nun startet auch der erste europaweite Architekturwettbewerb. Anlass und Zweck dieses Wettbewerbs ist die Objektplanung sowie das Konzept für die zugehörigen Freianlagen für den Neubau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes auf dem Baufeld 12.“ Informationen zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren sind elektronisch abrufbar unter www.aumass.de. Die Verfahrensbetreuung und Vorprüfung liegt bei den SCHÖFFLER.stadtplaner.architekten aus Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Aleksandra Gleich aus Mannheim.

Seit 2010 wurden für das Entwicklungsareal in der Nordstadt von Karlsruhe Ideen für die Umwandlung der Flächen, die früher durch die amerikanischen Streitkräfte genutzt wurden, erdacht. Auf dem nördlichen Teilgebiet ist im Zuge einer umfassenden Revitalisierung die Schaffung zahlreicher Wohnungen geplant. Ziel der CG Elementum AG ist es, insbesondere erschwinglichen Wohnraum und eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen und gleichzeitig dem Aspekt der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Bei Greenville arbeitet CG Elementum deshalb mit Concept Green. Darunter sind alle Maßnahmen und Verfahren zusammengefasst, die die CO₂-Emissionen von Immobilien nachhaltig senken. Konkret bedeutet dies für „Greenville“: klimafreundliche Energielösungen, nachhaltige Materialien und eine digitale Planung und Steuerung durch BIM.

Insgesamt sollen mit der Entwicklung „Greenville“ mehr als 60.000 qm Wohnfläche, gut 25.000 qm Gewerbefläche, Büros und Kreativräume entstehen. Aktuell geht die CG Elementum AG von einem Projektvolumen von rund 500 Mio. Euro und einem Realisierungshorizont bis 2027 aus.

Der Mietvertrag für die Räume im Stadtteil Wohlgelegen/Neckarstadt-Ost wurde kürzlich ebenso unterzeichnet wie der Vertrag über eine Fläche von weiteren 6.400 m² mit der MG Mietgarant GmbH, die eine Kooperation mit dem Proptech Startup und Flexible Workspace Betreiber infinitSpace eingegangen sind.

Edyta Wünsch, Niederlassungsleiterin der CG Elementum AG am Standort Frankfurt und damit verantwortlich für den Standort Mannheim, sagte über den Abschluss: „Passendere Nutzer, als die IU und infinitSpace kann ich mir kaum vorstellen. Ich freue mich sehr, dass die Hochschule und die Entwickler eines neuen Flex-Space Konzepts die Vorzüge des Konradhauses zu schätzen wissen.“

Die CG Elementum AG hatte die Renovierung des zuletzt leerstehenden Gebäudes im vergangenen Herbst begonnen. In den drei Bauteilen wird für verschiedene Gewerbenutzungen Platz geschaffen: So sind neben den Räumen der IU Internationalen Hochschule weitere Büros, Schulungsräume oder Nutzungen für Fitness sowie ein Bistro geplant. Auf Bauteil A entfallen dabei rund 6.400 m², während Bauteil B und C mit rund 7.900 m² bzw. 5.500 m² geplant sind. Eine zeitgemäße Raumgestaltung mit verschiedenen Ausstattungsvarianten steht im Zentrum der derzeit noch laufenden Umbauarbeiten. Gerade im Erdgeschoss wird die großzügige Deckenhöhe für angenehmes Arbeiten in hellen und freundlichen Räumen sorgen. Auch die oberen Etagen sind aufgrund des freistehenden Baukörpers hell und transparent und bieten den unverbauten Ausblick in alle Himmelsrichtungen, etwa auch zum Gelände der Bundesgartenschau im kommenden Jahr 2023. Edyta Wünsch ergänzt: „Die Revitalisierung von Bestandsgebäuden und die Anpassung an modernste Anforderungen wie hier im Konradhaus sind neben moderner Haus- und Energietechnik wesentliche Bausteine für nachhaltiges Bauen und die Vermeidung von CO2-Emissionen.“

Das Konradhaus befindet sich in bester Nachbarschaft: In unmittelbarer Umgebung sind neben dem Universitätsklinik Mannheim auch zahlreiche Medienunternehmen, die Zentrale der Bauhaus AG und die Privatbrauerei Eichbaum angesiedelt. Bei den beiden Vermietungen handelt es sich zusammengenommen um den zweitgrößten Vermietungsabschluss in Mannheim im Jahr 2022. Seitens der CG Elementum wurde die Vermietung durch das eigene Team getätigt, die IU wurde durch Anteria Real Estate unterstützt. InfinitSpace als Dienstleister, der im Vermieterauftrag als langfristiger Partner für flexible Workspaces inklusive Vertrieb, Betrieb und Marketing agiert, wurde ebenso durch das CG-Team überzeugt.

Das gleichfalls im Eigentum der CG Elementum befindliche benachbarte Objekt Dudenstraße 46 ist mittlerweile nahezu komplett vermietet.

Die frühere Brauerei wird nunmehr ab 2023 in ein modernes und energieeffizientes Wohnquartier umgewandelt. In den denkmalgeschützten Bestandsgebäuden werden rund 4.670 m² Wohnfläche entstehen, die durch etwa 13.215 m² Wohnungen im Neubau und ca. 695 m² Gewerbeflächen ergänzt werden. In den historischen Gewölbekellern entstehen rund 260 Tiefgaragenstellplätze, im gesamten Gelände wird es zudem rund 670 Fahrradstellplätze geben.

Der Vorstandsvorsitzende der CG Elementum AG, Ulf Graichen, sagte nach dem Satzungsbeschluss „Ich bin wirklich dankbar, dass wir diesen Meilenstein erreicht haben, und danke meinem gesamten Team sowie den Erfurter Baubehörden für die Arbeit an diesem Projekt. Damit ist nun der Weg frei für das Projekt. Wir werden im Frühjahr 2023 die notwendigen Bauanträge stellen und planen den Baustart ebenfalls noch im kommenden Jahr.“

Im Zuge der geplanten Umweltschutzmaßnahmen wird das derzeit nahezu vollständig versiegelte Gelände weitestgehend entsiegelt und anschließend begrünt. Daneben werden durch passende Bepflanzung die industrielle Anmutung und Wohnqualität miteinander verwoben. Auch das Wohl der in den Gärkellern des Kulturdenkmals beheimateten Fledermauskolonie – eine der größten Thüringens – spielte bei den Planungen eine wichtige Rolle. Mehrere hundert Quadratmeter der Gewölbekeller werden unter Einbeziehung der Naturschutzbehörden optimal zum dauerhaft gesicherten Fledermausquartier hergerichtet. Dabei wurde sowohl auf die Erreichbarkeit der Räume als auch die klimatischen Parameter Wert gelegt.

19. – 22. Januar 2023 in Leipzig: CG Elementum unterstützt PARTNER PFERD

„Leipzig als Veranstaltungsort bietet den optimalen Rahmen für so ein hochkarätiges Event“, bekräftigt Ulf Graichen, Vorstandsvorsitzender der CG Elementum AG und ergänzt „Leipzig ist der Ausgangspunkt unseres Unternehmens und hier versammeln sich immer noch die meisten Mitarbeiter und Projekte. Deshalb sind wir besonders gespannt auf das von uns ausgelobte Prüfungspatronat „Championat von Leipzig“. Die Springprüfung mit Stechen ist die zweitwichtigste Springprüfung der Veranstaltung. Sie findet am Nachmittag des 21. Januar 2023 auf dem Leipziger Messegelände statt und wird auch international im Fernsehen zu sehen sein.

PARTNER PFERD und CG Elementum AG blicken jeweils auf lange Traditionen zurück. Während die Fachmesse mit integrierten Pferdesport-Events 2023 zum 25. Mal stattfindet, verfügt CG Elementum über mehr als 25 Jahre Expertise im Immobilienbereich. Für das Unternehmen ist Tradition elementarer Teil des Selbstverständnisses. Insbesondere bei der Revitalisierung von Industriebrachen geht es häufig um das Bewahren alter Bausubstanz. Gleich ob Alt- oder Neubauten: Bei CG Elementum gehören nachhaltige Energiekonzepte und Green Technology zum Standard.

Seit 2007 entwickelt und saniert die CG Elementum beispielsweise in den Plagwitzer Höfen moderne und nachhaltige Neu- und Altbauten für Wohn- und Gewerbeflächen sowie Räume für Kunst und Kultur. Hier ist eine autarke Strom- und Wärmeerzeugung mittels eines Blockheizkraftwerks (H2-ready) geplant. Die Plagwitzer Höfe werden eines der ersten Quartiere in Deutschland sein, in denen Wasserstoff zum Einsatz kommt und bei dem das sogenannte Methan-Elektrolyse-Verfahren zur Strom- und Wärmegewinnung angewendet wird. Ziel ist es, mehr als 50.000 qm Gebäudefläche zu versorgen und zusätzlich Strom für Elektroautos zur Verfügung zu stellen. Auch die effiziente Energienutzung durch den Einsatz moderner Haustechnik, Regelungstechnik und ökologischer Baustoffe ist wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts.

Die Plagwitzer Höfe liegen rund drei Kilometer westlich vom Leipziger Stadtzentrum entfernt im urbanen Stadtteil Plagwitz, der sich in den letzten Jahren zum Trend-Viertel in Leipzig entwickelt hat.

Bilder: © Johanna Milse

Die Stelen werden erstmals in der Außenflächengestaltung eingesetzt, sorgen dadurch für ein besseres Stadtklima und ergänzen so das Nachhaltigkeitskonzept des großräumigen Quartiers Plagwitzer Höfe der CG Elementum.

Die Stelen mit integriertem CO2-/Luftpartikelfilter aus Moos kompensieren je Stele jährlich bis zu 91 kg CO2 und reduzieren Feinstaub um bis zu 82%. Außerdem befeuchten und kühlen sie die Umgebung bis zu 4 Grad Celsius. Besonders in heißen Sommern trägt dies zur Verbesserung des Klimas und zur Steigerung des Wohlfühlfaktors insgesamt bei. Die digitalen Werbeträger verfügen neben dem 75-Zoll-Screen über sechseckige Sitzbänke und fungieren dadurch auch als Ruhe- und Begegnungspunkte im Quartier.

Ulf Graichen, CEO und CDO der CG Elementum, sagte bei der Übergabe: „Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch, Quartiersentwicklung neu zu denken. Im Fokus steht für uns die ganzheitliche Entwicklung von modernen Quartieren, die mit dem Einsatz von Green Technology dazu beitragen, die CO2-Bilanz zu verbessern. Gleichzeitig sollen sie Orte sein, an denen sich Menschen rundum wohlfühlen. Mit CityBreeze haben wir heute einen Baustein in der Weiterentwicklung der Plagwitzer Höfe hinzugefügt, der sich positiv auf das Klima auswirkt.“

Auch Peter Sänger, Gründer und CEO der Green City Solutions, freute sich über die Zusammenarbeit: „Mit der Installation unseres CityBreeze in der Außenflächengestaltung der Plagwitzer Höfe schreiten wir in unserer Mission voran, für saubere und frische Luft in Großstädten zu sorgen. Nach Inbetriebnahme aller CityBreeze wird die Luft des gesamten Quartiers bis in eine Höhe von 2 Metern täglich komplett durchgereinigt.“

Im Rahmen des Pilotprojektes sollen bis Ende 2024 in den Plagwitzer Höfen insgesamt zehn CityBreeze-Stelen installiert werden. Nach der Testphase hat CityBreeze das Potenzial auch in weiteren Quartieren der CG Elementum integriert zu werden, um zu einem nachhaltigen Bestandteil in den Projekten des Immobilienentwicklers zu werden.

Seit 2007 entwickelt und saniert die CG Elementum in zusammenhängenden Arealen in den Plagwitzer Höfen moderne und nachhaltige Neu- und Altbauten für Wohn- und Gewerbeflächen sowie Räume für Kunst und Kultur. Die Plagwitzer Höfe, rund drei Kilometer westlich vom Leipziger Stadtzentrum entfernt, liegen im urbanen Stadtteil Plagwitz, der sich in den letzten Jahren zum Trend-Viertel in Leipzig entwickelt hat. Die Plagwitzer Höfe gehören zu den historischen Gewerbehöfen im Stadtteil Plagwitz und haben mit ihrer Revitalisierung und Weiterentwicklung maßgeblich zu diesem positiven Trend beigetragen.

Das Entwicklungsareal befindet sich in der Nordstadt von Karlsruhe. Seit 2010 wurden Ideen für die Umwandlung der Flächen, die früher durch die amerikanischen Streitkräfte genutzt wurden, entwickelt. Auf dem nördlichen Teilgebiet ist im Zuge einer umfassenden Revitalisierung die Schaffung zahlreicher Wohnungen geplant. Ziel der CG Elementum AG ist es, insbesondere erschwinglichen Wohnraum und eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen und gleichzeitig dem Aspekt der Nachhaltigkeit gerecht zu werden, wofür der Gemeinderat nun grünes Licht gegeben hat.

„Auch beim Greenville kommt unser unternehmensweites ConceptGreen zum Einsatz“, kündigt Dr. Tobias Schnaidt, Niederlassungsleiter Karlsruhe an und erläutert: „Unter dem Dachbegriff ConceptGreen fassen wir alle Maßnahmen und Verfahren zusammen, die die CO2-Emissionen unserer Immobilien nachhaltig senken: in der Planung, im Materialverbrauch, auf der Baustelle und im dauerhaften Betrieb, also bei Stromverbrauch, Heizung und Kühlung. Konkret bedeutet dies auch für die Greenville-Entwicklung: Klimafreundliche Energielösungen, nachhaltige Materialien und eine digitale Planung und Steuerung durch BIM.“

Insgesamt sollen mit der Entwicklung „Greenville“ mehr als 60.000 qm Wohnfläche, gut 25.000 qm Gewerbefläche, Büros und Kreativräume entstehen. Aktuell geht die CG Elementum AG von einem Projektvolumen von rund 500 Mio. Euro und einem Realisierungshorizont bis Mitte/Ende der 20er Jahre aus. Die Beantragung der ersten Baugenehmigungen durch das Unternehmen ist bereits für die kommenden Monate geplant.

Die Aquisition wurde begleitet durch die reallocation commercial properties GmbH, einem deutschlandweit agierenden Maklerhaus, die die veräußernde Objektgesellschaft aus Karlsruhe umfänglich beim Verkauf betreute. Das mit weit über 40 Objektstandorten tätige Maklerunternehmen ist auf die Vermietung und den Verkauf von Gewerbeimmobilien spezialisiert.

Bürogebäude Fiduciastraße Karlsruhe Luftaufnahme

Das neu erworbene, rund 4.000 Quadratmeter große Grundstück grenzt an die Bestandsobjekte in der Fiduciastraße 2 bis 10. Dort entwickelt die CG Elementum bis 2028 auf rund 63.000 m² einen Nutzungsmix aus Wohnen und Gewerbe mit Büro, Fitness, Handel und Hotel. Darüber hinaus sollen den Nutzerinnen und Nutzern 500 Tiefgaragenstellplätze zur Verfügung stehen.

Bürogebäude Fiduciastraße Karlsruhe Luftaufnahme mit Solarzellen auf dem Dach

In dem Gebäude in der Fiduciastraße 12 gibt es rund 6.000 m² Büroflächen, 57 Tiefgaragen- und 40 Außenstellplätze. Ansprechpartner für potenzielle Mieter zur Anmietung der ab 2023 freiwerdenden Gewerbeflächen ist die CG Immobilien GmbH, Tochtergesellschaft des Projektentwicklers.

Durlach ist aufgrund seiner schönen mittelalterlichen Altstadt und seiner ruhigen Lagen als Wohnort sehr begehrt und weist daneben auch zahlreiche attraktive Standorte für Industrie und Gewerbe auf. Das Objekt profitiert von dieser zentrumsnahen Lage und ist über die nahe gelegene Autobahnauffahrt ideal angebunden.

Die Gäste der Veranstaltung erhielten Einblicke in die Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier, etwa den Ausbau der E-Mobilität oder die integrative Außenflächengestaltung, die der Flächenversieglung entgegenwirkt und die Aufenthaltsqualität erhöht.  

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung des CityBreeze des Kooperationspartners Green City Solutions. Die digitalen Werbestelen mit integriertem CO2-/Luftpartikelfilter aus Moos und Sitzbänken in Hexagonform werden in den nächsten Wochen in den Plagwitzer Höfen installiert. Die Stelen mit einem 75 Zoll Screen kompensieren je Stele jährlich bis zu 91 kg CO2 und reduzieren Feinstaub um bis 82%. Außerdem kühlen und befeuchten sie die Umgebung bis zu -4 Grad C, was zu einer Verbesserung des Klimas und zur Steigerung des Wohlfühlfaktors beiträgt – insbesondere in heißen Sommern. 

“Eine informative Auftaktveranstaltung für die Gemeinschaft der Gewerbemieter Plagwitzer Höfe und unsere zukunftsweisende Quartiersentwicklung. Wir gehen in den Plagwitzer Höfen mit großen Schritten für mehr Nachhaltigkeit voran – was auch unsere Mieter begeistert,” betonte Silvio Petermann, Stellvertretender Niederlassungsleiter Leipzig.  

Seit 2007 entwickelt und saniert die CG Elementum in zusammenhängenden Arealen in den Plagwitzer Höfen moderne und nachhaltige Neu- und Altbauten für Wohn- und Gewerbeflächen sowie Räume für Kunst und Kultur. Die Plagwitzer Höfe, rund drei Kilometer westlich vom Leipziger Stadtzentrum entfernt, liegen im urbanen Stadtteil Plagwitz, der sich in den letzten Jahren zu dem Trend-Viertel in Leipzig entwickelt hat. Die Plagwitzer Höfe gehören zu den historischen Gewerbehöfen im Stadtteil Plagwitz und haben maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen.

In dem Gebäudekomplex aus den 1990er Jahren entstehen 77 Wohnungen mit Tiefgaragen- und Außenstellplätzen. Daneben sind im Erdgeschoss Flächen zur gewerblichen Nutzung vorgesehen, unter anderem für eine etablierte Münchner Kinder-Kieferorthopädiepraxis. Auch die vor Ort bereits ansässige Münchner Stadtsparkasse wird mit einer modernen Filiale erhalten bleiben. Sie soll mit Fortschreiten der Bauarbeiten gegen Ende dieses Jahres vorübergehend in ein temporäres Quartier umziehen. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2024 geplant.

George Moutoulis, Leiter der CG Elementum-Niederlassungen München und Stuttgart, freute sich über den Baustart und erläuterte die nächsten Schritte: „Nach der Baustelleneinrichtung wird die von uns beauftragte Firma Dobler Bauunternehmung zunächst mit der Erstellung der Loggien und Balkonanlagen beginnen. Anschließend werden Fenster und Wärmedämmverbundsysteme eingebaut.“

„An den Winterlinden“ liegt im Münchner Stadtteil Johanneskirchen und gehört zum Stadtbezirk Bogenhausen, das mit einer heterogenen Mischung aus Wohnen, Büroflächen, Grünflächen sowie einer sehr guten Nahversorgung und einem gut ausgebauten ÖPNV und schnellen Verbindung in die Münchner Innenstadt viele Vorzüge bietet.

Urheberrechtshinweise:

Visualisierungen: CG Elementum AG / Cycle Zero Visual
Fotos Baustelle: CG Elementum AG

Das MI5 ist eines von zahlreichen Teilprojekten im Rahmen der Quartiersentwicklung „Cologneo Campus“.

In dem fünfgeschossigen Neubau, der direkt an einen offen gestalteten Quartiershof angrenzen wird, entstehen auf rund 11.450 m² Bruttogeschossfläche moderne Büroflächen, die einer Vielzahl von Raumkonzepten von Open Space bis Einzelbüro gerecht werden. Die Fassade mit großen Glasflächen ermöglicht künftig einen freien Blick auf den begrünten Innenhof. Daneben machen nachhaltige Baumaterialien, Green Technology und begrünte Dachflächen das MI5 fast vollständig klimaneutral.

„Wieder einen Meilenstein am Cologneo-Campus erreicht zu haben, ist eine tolle Perspektive für den Standort, der attraktive Flächen für neue Unternehmen bietet“, sagte Marcus Zischg, Vorstand der CG Elementum AG und Leiter der Niederlassung Köln, am Rande des Richtfestes. „Ich bin davon überzeugt, dass nachhaltig und im Nutzungsmix geplante Quartiere wie der Cologneo Campus die Stadtbilder der Zukunft prägen werden.“

Der Cologneo Campus zwischen Mülheimer Hafen und Deutz-Mülheimer Straße in unmittelbarer Nähe zur Koelnmesse war früher die Heimat von Klöckner-Humboldt-Deutz und umfasst sowohl neue Gebäude als auch Bestandsbauten aus dieser Zeit, darunter den denkmalgeschützten „Eckigen Rundbau“. Insgesamt entstehen im Campus vielfältige Flächen für Büro, Gewerbe, Gastronomie, Kunst und Kultur, zudem wird ein Parkhaus entstehen.

Urheberrechtshinweis:

Drohnenaufnahme Bürogebäude MI5: CG Elementum AG / Christian Kleeberg
Innenhof Bürogebäude MI5: CG Elementum AG / CZ Visuals
Außenansicht Bürogebäude MI5: CG Elementum AG / kadawittfeldarchitektur

Im italienischen St. Lorenzen bei Bruneck, hat der Immobilienprojektentwickler CG Elementum, eine Tochtergesellschaft der Gröner Group, ein besonderes Pilotprojekt abgeschlossen: Einen vollständig energieautarken Bauernhof, der zugleich ein Landwirtschafts-, Bildungs- und Sozialprojekt ist.

Autarkie, also Unabhängigkeit, stand im Zentrum der Planungen für den Arieshof. Gemeinsam mit dem Unternehmen GKN Hydrogen mit Sitz in Bruneck (Südtirol) entwickelte die CG Elementum ein bisher weltweit einmaliges Energiekonzept: Durch die Erzeugung von Elektro- und Wärmeenergie vor Ort einerseits sowie die Nutzung innovativer Speichermethoden andererseits kann der Hof energetisch vollständig autark betrieben werden. Dazu wird eine 1.020 Quadratmeter große Photovoltaikanlage genutzt, die jährlich gut 230.000 kWh Strom erzeugt.

Ein Wasserstoffspeicher von GKN Hydrogen ermöglicht es, diese Energie zwischenzuspeichern und den Hof optimal mit Strom zu versorgen. Durch innovative Software kann der Arieshof, je nach Bedarf, mit bis zu 94% Eigenstrom aus der PV-Anlage versorgt werden. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 92 Tonnen pro Jahr. Die völlig neuartige Technologie der Wasserstoffspeicherung verwendet ein Verfahren mit dem Wasserstoff in Metallhydrid eingelagert wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Speichermedien erfolgt die Lagerung bei gleichem Volumen und deutlich geringerem Druck. Daher besitzt diese Anlage ein signifikant geringeres Gefährdungspotential. Es kann zu keiner Explosion kommen, da der Wasserstoff im Metallhydrid gebunden ist.

Die Warmwassererzeugung und Heizung des Arieshof übernimmt eine Hackgutanlage. Das benötigte Holz stammt aus dem nachhaltig bewirtschafteten rund 19 Hektar großen, hofeigenen Wald bei St. Lorenzen bei Bruneck. Auf diesem Weg werden Transportemissionen minimiert und die Autarkie des Hofes gestärkt. Durch die Verbrennung entstehen jährlich etwa 10 Tonnen CO2, die gemäß eines Zehnjahresplans bei gleichzeitiger Wiederaufforstung des riesigen Waldstücks durch Photosynthese wieder gebunden werden.

„Der Arieshof ist ein beeindruckendes Beispiel für die Entwicklung alternativer Energiekonzepte“, sagt Christoph Gröner, Gründer der CG Elementum und Geschäftsführer der Gröner Group. „Um die Energiewende zukunftsweisend voranzutreiben, brauchen wir mehr solche kreativen und standortabhängigen Lösungen, die alles aus den örtlichen Gegebenheiten herausholen.“

Den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung folgend, sollen die soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung kombiniert werden.

Die Umsetzung des Konzepts umfasst drei Säulen:

· Der landwirtschaftliche Betrieb baut vorwiegend Getreide und Gemüse an und veredelt die Produkte direkt vor Ort.
· Urlaubsgäste werden in hofeigenen Apartments untergebracht, ein kleiner Restaurantbetrieb verarbeitet lokale und regionale Produkte.
· Für Kinder, Jugendliche und sozial benachteiligte Arbeitnehmer werden Bildungs- und Sozialprojekte sowie Arbeitstrainings durchgeführt.

Dieses Konzept mit all seinen nachhaltigen Komponenten wie Wasserstoffspeicher, Photovoltaikanlage und Hackgutanlage nahmen ausgewählte Besucher beim offiziellen Side Event der Sustainability Days in Augenschein auf dem Arieshof. Christoph Gröner persönlich führte die Gäste gemeinsam mit Gottfried Rier (Chief Technical Officer der GKN Hydrogen) über den Hof. Rund 70 geladene Gäste konnten sich vor Ort von den Vorteilen des Pilotprojekts zu überzeugen.

Urheberrechtshinweis:

Außenaufnahmen: CG Elementum AG / Silbersalz
Wasserstoffspeicher: CG Elementum AG / Fabian Leitner

STADTLANDHAVEL: Ansicht von der Havel

Bis 2024 werden hier, direkt am Ufer der Havel, in einem revitalisierten Bestandsgebäude im Klinkerstil und ergänzenden Neubauten 15.300 Quadratmeter Wohnfläche geschaffen. Es entstehen insgesamt 204 provisionsfreie Alt- und Neubaueigentumswohnungen mit einer Größe zwischen 36 und 147 Quadratmetern sowie 166 Pkw-Stellplätze. Jede der Wohnungen verfügt über Balkon, Dach- oder Gartenterrasse sowie ein Kellerabteil. Die Käuferinnen und Käufer können außerdem zwischen drei verschiedenen hochwertigen Ausstattungslinien aus klimafreundlichen, zertifizierten Bauprodukten wählen.

„Wir freuen uns sehr, in dieser einzigartigen Lage Wohnraum schaffen zu können“, sagt der Entwicklungsvorstand der CG Elementum, Ulf Graichen. „Die Insel Eiswerder vereint wie kaum ein anderer Ort in Berlin die Vorzüge der Großstadt mit ländlicher Ruhe und einem maritimen Lebensgefühl.“

Wie bei allen Projekten der CG Elementum kommen beim Bau des Wohnquartiers STADTLANDHAVEL nur umweltfreundliche Baumaterialien und regenerative Energien zum Einsatz. So wird der ökologische Fußabdruck des Projekts u. a. durch begrünte Dachflächen, E-Mobility-Stellplätze, Luft-Wasser-Wärme-Pumpen, eine Photovoltaikanlage und ein Blockheizkraftwerk so klein wie möglich gehalten.

Nun wird das Gebäude umfangreich saniert und durch Anbauten ergänzt, die den Blockrand schließen werden. In dem CHRONICLE genannten Gebäudeensemble entstehen nachhaltige Eigentumswohnungen mit ein bis drei Zimmern auf insgesamt ca. 6.680 Quadratmetern Wohnfläche, rund 230 Quadratmeter Gewerbefläche im Erdgeschoss sowie 49 Tiefgaragenstellplätze. Aus den obersten Etagen genießt man einen Panoramablick über den historischen Stadtkern mit dem berühmten Erfurter Dom. Die entstehenden 120 Eigentumswohnungen sind mit wenigen Ausnahmen bereits verkauft.

Nach Ab- und Durchbrucharbeiten im Inneren des Hochhauses in den vergangenen Wochen laufen derzeit der Gerüstbau sowie der Rohbau im Gebäudeinneren. Fassaden- und Fensterarbeiten werden im kommenden Jahr folgen. Für die ergänzenden Neubauten erfolgen derzeit Tiefbauarbeiten und die Gründung der Bodenplatte. Hier wird der Rohbau bis ins Frühjahr 2023 andauern.

Der Entwicklungsvorstand der CG Elementum, Ulf Graichen, kommentierte den Baustart: „Es freut unser gesamtes Team sehr, dass die Bauarbeiten nun endlich gestartet sind. Damit verschwindet jetzt Stück für Stück einer der letzten unsanierten Flecke in Erfurts Innenstadt. Bis Mitte 2024 werden die Gebäude fertiggestellt sein.“

In dem Neubau werden 10 Eigentumswohnungen mit insgesamt 825 m² Wohnfläche aus einem Mix aus herkömmlicher Betonstahlbauweise und nachhaltiger serieller Vorfertigung (Prefabrication) entstehen, bei denen die Käuferinnen und Käufer aus zwei hochwertigen Ausstattungslinien wählen können. Alle Wohnungen verfügen über Balkon, Terrasse oder Loggia zum Innenhof sowie Abteile im Kellerbereich, der auch über Fahrradstellplätze verfügt. Vier PKW-Stellplätze ergänzen das Objekt. Die Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant.

„Um Immobilien zukunftsweisend zu entwickeln, sind der Einsatz von nachhaltigen Materialien und Prefabrication für die CG Elementum nicht mehr wegzudenken. Lebendige Quartiere müssen unterschiedlichen Generationen in verschiedenen Lebensphasen über viele Jahrzehnte ein Zuhause bieten. Die Plagwitzer Höfe sind dafür ein hervorragendes Beispiel“, freute sich der Entwicklungsvorstand Ulf Graichen über den erreichten Meilenstein.

Das neue Gebäude ist Teil des Projekts „Plagwitzer Höfe“, welches im Leipziger Westen zwischen Karl-Heine-Straße und Limburgerstraße im Stadtteil Plagwitz liegt. Dieses hat sich mit seinen weniger als drei Kilometern Entfernung zum Stadtzentrum, industriellem Charme, vielfältiger Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Szeneviertel entwickelt. Insgesamt befinden sich in den Plagwitzer Höfen derzeit sieben Neubauprojekte und vier Bestandssanierungen der CG Elementum mit Wohn- und Gewerbeflächen in der Entwicklung.

Die Partnerschaft mit dem Entwickler ökologisch und energetisch zukunftsweisender Immobilien ist vorerst auf drei Saisons bis zum 30.06.2025 angelegt und beinhaltet neben der Trikotpräsenz eine Vielzahl weiterer Werberechte wie beispielweise LED-Bandenwerbung auf der ersten und zweiten Reihe in Form eines sogenannten „PowerPacks“.

„Als Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin möchten wir ein Zeichen setzen und freuen uns sehr, auf dem linken Trikotärmel der Hertha-Profis mit dem Logo der CG Elementum präsent zu sein“, erklärt Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Elementum AG, und ergänzt: „Wir sehen die Partnerschaft zudem als Ausdruck unserer langjährigen Verbundenheit mit Hertha BSC und großer Wertschätzung gegenüber dem Verein, seinen Fans und allen seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Thomas E. Herrich, Geschäftsführer Hertha BSC, betont: „Im Verlauf der sehr vertrauensvollen und partnerschaftlichen Gespräche konnten wir die CG Elementum davon überzeugen, ihr bestehendes Engagement bei Hertha BSC auszuweiten. Damit haben wir einen starken, zuverlässigen Partner an unserer Seite, der den Weg von Hertha BSC in den nächsten Jahren als Ärmel-Partner begleitet.“

„Es ist ein schönes Zeichen, mit der CG Elementum als Ärmel- und Exklusiv-Partner in die neue Saison zu starten“, ergänzt Thorben Jeß, Vice President Team Hertha BSC SPORTFIVE. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit diesem langjährigen Partner auf ein neues Level heben konnten.“

„RB Leipzig hat sich in atemberaubendem Tempo vom Fußball-Startup zu einer europäischen Größe entwickelt. Die UEFA führt die Leipziger heute in ihrer Rangliste unter den TOP20 und als zweitbeste deutsche Mannschaft. Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir diesen Weg begleiten durften“, blickt der Vorstandsvorsitzende der CG Elementum AG Christoph Gröner zurück und ergänzt: „Sowohl Rasenballsport als auch die CG Elementum entwickeln sich weiter. Es war für beide Seiten an der Zeit, die Partnerschaft neu zu bewerten. Wir fokussieren uns mit unserem Unternehmen sowie den Sponsoring-Aktivitäten zukünftig wieder stärker auf den nationalen Markt und regionale Teilmärkte. RB wünschen wir für die Zukunft von Herzen alles Gute. Wir sind überzeugt: Der DFB-Pokalsieg war in der Geschichte des Teams nur ein Zwischenschritt. Und natürlich bleiben wir dem Team aus der Stadt, in der die Wiege unserer Unternehmensgruppe liegt, auch künftig verbunden.“

Bereits am 19. Mai 2022 hatte der Gemeinderat den Aufstellungs- bzw. Änderungsbeschluss zur Überarbeitung des bestehenden Bebauungsplanes gefasst. Die Arbeiten zur Erstellung der Baugrube haben bereits begonnen.

Das bisher landwirtschaftlich genutzte Areal befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Karlsfelder Naherholungsgebiet Eichinger Wäldchen und ist nur rund 30 Minuten vom Münchener Stadtzentrum gelegen. Bis 2025 soll in fünf Baufeldern ein Nutzungsmix aus Einzelhandel, Büroflächen, Gastronomie, Hotel und Wohnen sowie eine Kindertagesstätte entstehen. Ein Großteil entfällt dabei auf Wohnungen, für die rund 40 Prozent bzw. etwa 27.000 m² der insgesamt rund 65.000 m² entstehenden Geschossfläche vorgesehen sind. Gut 8.600 m² davon für Wohnen mit einkommensorientierter Förderung.

Bei der Planung, Errichtung und Bewirtschaftung neuer Quartiere handelt die CG Elementum konsequent nach einem CO2-Zero-Emission-Ansatz. So soll auch das Anna Quartier durch den Einsatz grüner Qualitätskriterien, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen, zum nahezu klimaneutralen Quartier werden.

„Klimaschutz ist für uns das wesentliche Element bei der Projektentwicklung unserer Quartiere“, betont George Moutoulis, Niederlassungsleiter der CG Elementum AG für Stuttgart und München, und ergänzt: „Green Technology-Komponenten wie Geothermie, Photovoltaik oder die Nutzung von Abwasserwärme sowie der konsequente Einsatz von Luft-Wärmepumpen sind wesentliche Bestandteile unseres Energiemanagements bundesweit und werden individuell auf das Anna Quartier abgestimmt.“

In der Karlsruher Nordstadt werden insgesamt über 800 Wohnungen entstehen, außerdem Gewerbeflächen, Büros und Kreativräume.

Der Entwicklungsvorstand der CG Elementum AG Ulf Graichen sagte: „Aktuell stimmen wir mit der Stadt Karlsruhe die Bauleitplanung ab und hoffen auf Baurecht Ende 2022. Für die anschließende Realisierung eines so großen Gebietes ist die Hinzunahme von Partnern üblich und ich freue mich, dass wir mit der Quarterback Immobilien AG für zwei der Baufelder ein wirklich renommiertes und leistungsfähiges Unternehmen gewinnen konnten. Für die Phase der Baurechtschaffung bleiben die Ansprechpartner für die Stadt Karlsruhe die gleichen wie bisher.“


Urheber Foto: Adrian Campean


Am 8. Juni 2022 fasste der Stadtrat den notwendigen Aufstellungsbeschluss für die Überarbeitung und Erweiterung des Bebauungsplanes für das Gelände der früheren Wachendorff-Papierfabrik. Der B-Plan soll im beschleunigten Verfahren nach §13a BauGB aufgestellt werden.

Die CG Elementum plant mit dem Projekt „Wohnen an der Strunde“ in Bergisch Gladbachs westlichem Stadtteil Gronau die Entwicklung eines belebten und durchmischten Stadtquartiers. Auf einer Bruttogeschossfläche von insgesamt rund 66.000 m² werden Angebote für Senioren-Wohnen, eine Kita, eine Grundschule sowie Gewerbe- und Wohnflächen entstehen. Historische industrielle Bauwerke und energieeffiziente Neubauten ergänzen dann dort einander.

„Mit Fassung des Aufstellungsbeschlusses haben wir einen Meilenstein erreicht und können damit beginnen unseren Nachhaltigkeitsgedanken für das Gelände gewinnbringend umzusetzen,“ erklärt Marcus Zischg, Vorstandsmitglied (CTO, CSO) der CG Elementum und ergänzt: „Neben der Verwendung nachhaltiger Materialien für den Baukörper ist für die Neubauten eine nahezu CO2-freie Energieversorgung geplant. Dafür sollen u.a. Photovoltaik-Flächen von insgesamt rund 18.500 m² auf den Dächern der Häuser installiert werden.“

Noch im Sommer 2022 werden die landschaftspflegerischen Vorarbeiten und der Rückbau der ersten Gebäude beginnen. Im kommenden Jahr 2023 werden die Bestandsbauten revitalisiert, während im Sommer 2023 auf dem Nord- und Ost-Areal sowie im Winter 2023 auf dem Süd- und West-Areal Baubeginn sein soll. Für den Winter 2025/2026 ist der Einzug der ersten Mieter und Nutzer geplant.


Der Beschluss wurde jetzt amtlich bekannt gemacht und tritt damit in Kraft. Somit können nun Bauanträge für das rund 10 Hektar große Areal mit denkmalgeschützten Industriebauten gestellt werden.

Beim OTTO-Quartier, das auch IBA-Netz-Projekt innerhalb der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27) sein wird, stehen wie bei allen Projekten der CG Elementum Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im Zentrum der Planungen. Dabei sollen die Bestandsgebäude nicht nur ökologisch revitalisiert werden, sondern auch um Neubauten ergänzt werden, die in Jahrzehnten noch den Ansprüchen an ein urbanes und klimafreundliches Leben gerecht werden sollen. Zum Energiekonzept gehört eine zentrale Energie-, Wasser- und Mobilitätsinfrastruktur.

Mit etwa 96.000 m² ist ein Großteil der insgesamt rund 131.000 m² entstehenden Geschossfläche für die gewerbliche Nutzung vorgesehen. Eine bunte Mischung aus Fitness, Gastronomie, Dienstleistungen, Büro, Einkaufsgelegenheiten, kleiner Produktion, Kultur und Hotellerie sollen zur Entstehung eines lebendigen, generationsübergreifenden und gemeinschaftsorientierten Stadtviertels beitragen. Grünzonen, Cafés und Spielplätze sollen dem Quartier zusätzlich einen Campus-Charakter verleihen und für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen. Neben den Gewerbeflächen kann auf rund 30.000 m² Wohnraum entstehen, darunter sowohl hochwertige Wohnungen als auch geförderter Wohnungsraum. Außerdem sind circa 12.000m² Geschossfläche für ein Parkhaus geplant.

„Ich freue mich sehr über den Beschluss der Gemeinde, und danke dem Team in der Stadtverwaltung für die konstruktive und verlässliche Zusammenarbeit. Jetzt können wir im OTTO-Quartier die nächsten Schritte einleiten. Dazu gehört insbesondere die Umsetzung unseres klimafreundlichen Energiekonzeptes“, sagt George Moutoulis, Niederlassungsleiter der CG Elementum für die Standorte Stuttgart und München. Durch bewährte und innovative Technologien erstellt CG Elementum ein für jeden Standort individuelles Energiedesign. George Moutoulis: „Für das Areal in Wendlingen setzen wir auf eine große Bandbreite an GreenTech, um ein nahezu CO2-neutrales Quartier zu schaffen.“ Die Nutzung der Geothermie wird hierbei ein wesentlicher Bestandteil sein. Wärmepumpen, PV-Anlagen und Abwasserwärmetauscher ebenso wie ressourcenschonende Baumaterialien und innovative Gebäudehüllen runden das Energiekonzept ab.

Nach Abschluss der Vorarbeiten starten die Bauarbeiten voraussichtlich Anfang 2023 am ersten Bauabschnitt.


Insgesamt wurden an mehreren Standorten Gespräche geführt zur Unterbringung von mehreren Hundert Geflüchteten durch temporäre Um- oder Zwischennutzung von Bestandsobjekten des Unternehmens. Am Standort Karlsruhe wurde ein entsprechender Mietvertrag kurzfristig unterschrieben. In Rekordzeit von sechs Wochen wurde ein ehemaliges Hotel am Bahnhof Karlsruhe zur Flüchtlingsunterkunft für etwa 100 Personen umgebaut. Federführend betreut von der Frankfurter Niederlassung der CG Elementum unter Leitung von Edyta Wünsch konnte das Haus am 1. Juni 2022 seiner Bestimmung übergeben werden.

Am Standort Leipzig befindet sich das Unternehmen in Gesprächen mit der Stadt für eine zusätzliche Flüchtlingsunterkunft. Im Land Berlin hat sich das dortige Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten gegen das angebotene Objekt entschieden.

Bereits Anfang März wurden durch den Fahrdienst der Unternehmensgruppe Medikamente im Wert von knapp 12.000 Euro an die polnisch-ukrainische Grenze transportiert, von wo aus sie an zwei Krankenhäuser in Kiew weitertransportiert wurden. Der Aktion LeipzigHilft, die ehrenamtlich Hilfsgütertransporte organisiert, wurden zwei Busse für Fahrten in die Ukraine zur Verfügung gestellt, um Lebensmittel, Medikamente und Geflüchtete zu transportieren. Der Hilfsgütertransport eines kirchlichen Trägers aus Leipzig wurde finanziell unterstützt.

Zudem konnten 18 Menschen in 5 Wohnungen in Berlin untergebracht werden, die kurzfristig möbliert und eingerichtet wurden. Das zur Unternehmensgruppe gehörende Hostel GRONERs in Leipzig hat für eine schnelle Unterbringung 4 Mehrbettzimmer zur Verfügung gestellt.

„Wir nutzen unsere Möglichkeiten überall dort, wo wir für die Menschen aus der Ukraine unmittelbar etwas erreichen können. Das betrifft uns als Unternehmen, aber es sind auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die engagiert helfen, und die wir dabei unterstützen,“ kommentierte Vorstandsmitglied Jessica Seja das Engagement. Und die Hilfe dauert an: Die CG Elementum wird auch in Zukunft gezielt Projekte und Initiativen unterstützen, die Geflüchteten oder Kriegsopfern in der Ukraine helfen.

Gruppenfoto von links: I. Jelinic, P. Tonlorenzi, Stadt Karlsruhe, Sozial und Jugendbehörde, Koordinierungsstelle für Aussiedler und Flüchtlinge, Leitung, C. Schindler, Stadt Karlsruhe, Sozial- und Jugendbehörde, E. Wünsch, D. Leitner (Fa. Daniel Leitner), J. Dahlinger, F. Schwenke, Stadt Karlsruhe, Sozial und Jugendbehörde, Koordinierungsstelle für Aussiedler und Flüchtlinge

Der für Personalfragen verantwortliche Vorstand der CG Elementum AG, Jessica Seja sagte: „Aktuell erleben wir in nahezu allen Bereichen des Lebens und Wirtschaftens einen erheblichen Preisanstieg. Die Gründe dafür sind vielfältig und komplex, gleichwohl trifft diese Entwicklung uns alle. Neben der Pandemie und einem Angriffskrieg in unserer Nähe sorgt Inflationsangst bei vielen Menschen für zusätzliche Verunsicherung. Wir werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit nicht alleinlassen und uns am Ausgleich dieses Inflationseffektes beteiligen. Dies gehört für das Management der Unternehmensgruppe zur unternehmerischen Verantwortung.“

Konkret bedeutet dies die Zahlung eines monatlichen Inflationsausgleichs für niedrigere bis mittlere Gehälter, die von der Inflation in höherem Maße betroffen sind. Dieser Ausgleich wird einer Gehalts- bzw. Lohnerhöhung zwischen 4 und 8 Prozent entsprechen; zudem erfolgt im Mai eine Einmalzahlung. Die Staffelung erfolgt entlang der Einkommenshöhe. Auch Auszubildende, Dualstudierende und Werkstudentinnen und Werkstudenten sind von den Maßnahmen umfasst.

91. Derby mit CG Elementum Championat

An allen Veranstaltungstagen ist die CG Elementum mit einem Stand (No. 3) vor Ort. Mit Spannung erwartet das Unternehmen das neue sogenannte „CG Elementum Championat“. Diese internationale CSI5*-Springprüfung mit Stechen findet am Donnerstag, 26. Mai 2022 um 14:30 Uhr im Derby-Park statt.  

Mit Hamburg ist die CG Elementum durch das Bahrenfelder Carrée  verbunden. Im Herzen Altonas entwickelt das Unternehmen ein neues Wohnensemble mit 289 Einheiten, davon 60 gefördert und durchgängig im energieeffizienten KfW-55-Standard unter Verwendung ökologischer Baustoffe errichtet. Das Bahrenfelder Carrée soll im ersten Halbjahr 2023 fertiggestellt sein. Es steht beispielhaft für die digitale Zukunft des Bauens als BIM-Pilotprojekt des Unternehmens. 

Ronald Pofalla, Geschäftsführer der Gröner Group GmbH, erläuterte am 24. Mai 2022 auf der Pressekonferenz des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys 2022 in Hamburg die Motivation der CG Elementum AG für das Sponsoring des Events

Bereits im Herbst 2021 wurde mit den notwendigen Abbruch- und Entkernungsarbeiten begonnen. Bis Ende 2023 entstehen in dem früheren Gewerbeblock knapp 77 Wohnungen. Das Erdgeschoss wird auf 800 m² Platz für moderne Gewerbeeinheiten bieten. Die Münchner Stadtsparkasse wird auch künftig am Standort mit einer modernen Filiale vertreten sein. Außerdem entstehen im Zuge der Sanierung 134 Tiefgaragen- und zehn Außenstellplätze für PKW.

„Wir freuen uns, bald mit den Bauarbeiten beginnen zu können“, sagt George Moutoulis, Niederlassungsleiter der CG Elementum AG in München und Stuttgart. „Der Stadtteil Johanneskirchen bietet mit einer heterogenen Mischung aus Wohnen, Büroflächen, Grünflächen sowie einer sehr guten Nahversorgung und einem gut ausgebauten ÖPNV und einer schnellen Verbindung in die Münchner Innenstadt viele Vorzüge. Mit unserem Projekt „An den Winterlinden“ möchten wir dazu beitragen, die Lebensqualität hier weiter zu steigern, und in München dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.“

Bilder: Robert Lohse Photographie

Das siebengeschossige Gebäude trägt den Projektnamen „A30“ und wird mit insgesamt 3.386 m² Mietfläche im Erdgeschoss ca. 345 m² Gewerbeflächen bietet, etwa für einen Spätverkauf, ein Café oder eine Büroeinheit, während in den oberen Etagen moderne Wohnungen entstehen. Fahrrad- und PKW-Stellplätze werden im gegenüberliegenden geplanten Parkhaus in der Weißenfelser Straße 86-88 entstehen.

Ulf Graichen, Entwicklungsvorstand der CG Elementum AG, sagte während des Richtfestes: „Das Gebiet um den Plagwitzer Bahnhof entwickelt sich seit Jahren enorm. Von der Lützner bis zur Antonienstraße, von der Klingenstraße bis zur Zeignerallee sind überall moderne Gewerbeflächen, interessante Wohnungen, kulturelle und gastronomische Einrichtungen entstanden. Mit der Sanierung und Umwandlung des A30 zu einem Wohngebäude knüpfen wir an diese Entwicklung an, schaffen Wohnraum nach modernsten ökologischen und energetischen Standards, und beleben mit Angeboten im Erdgeschoss zudem den Mikrostandort.“

Die CG Elementum AG beteiligt sich mit den Plagwitzer Höfen seit über 10 Jahren an einer der größten Quartiersentwicklungen in Leipzig. Direkt im Stadtteil Plagwitz westlich des Leipziger Zentrums erstrecken sich über 160 Hektar historische Gewerbehöfe, deren wesentlicher Bestandteil die Plagwitzer Höfe sind. Auf rund 130.000 m² vermietbarer Fläche verbindet sich dort Wohnnutzung mit gewerblicher Nutzung – Arbeiten, Wohnen, Freizeit, Mobilität und Grünflächen ergänzen sich auf intelligente Weise.

Bilder: Robert Lohse Photographie

An der historischen Kulisse zwischen Dom und Severikirche wird in diesem Jahr die italienische Oper „Nabucco“ von Giuseppe Verde aufgeführt. Die Kinderoper zeigt außerdem „Petterson und Findus und der Hahn im Korb“. Eine Opernbearbeitung nach dem Kinderbuchklassiker von Sven Nordqvist.

„Nach den letzten zwei Jahren, in denen vor allem Kulturschaffende immer wieder von Schließungen betroffen waren, ist uns die Unterstützung der DomStufen-Festspiele eine besondere Herzensangelegenheit. Kaum eine andere Veranstaltung schafft es, Kunst- und Kulturliebhaber aus der gesamten Region zu vereinen und sogar internationale Gäste anzulocken“, kommentiert Ulf Graichen (CDO), Vorstand CG Elementum, das Engagement.

Die CG Elementum sieht sich mit der Stadt Erfurt und der gesamten Region eng verbunden. Das Unternehmen realisiert dort Immobilienprojekte, mit denen es zur Erhaltung denkmalgeschützter Bausubstanz und der Entwicklung der Stadt beiträgt. Derzeit revitalisiert die CG Elementum das ehemalige TA-Hochhaus – den zukünftigen Erfurt Chronicle – am Rande der Altstadt sowie das ehemalige Braugoldareal.

Premiere mit CG Elementum Speed Cup

„Die Austragung der hochklassig besetzten FEI World Cup Finals während der Messe versprechen spannende Reitsportmomente. Wir freuen uns besonders auf den CG Elementum Speed Cup, der eine Rahmenprüfung im CSI*** Springen darstellt.“ Die Zeitspringprüfung findet am 8. April 2022, um 21:15 Uhr auf dem Leipziger Messegelände statt und wird auch international im Fernsehen zu sehen sein.

PARTNER PFERD und CG Elementum blicken jeweils auf lange Traditionen zurück. Während die Fachmesse mit integrierten Pferdesport-Events in diesem Jahr zum 24. Mal stattfindet, verfügt CG Elementum über mehr als 25 Jahre Expertise im Immobilienbereich. Für das Unternehmen ist Tradition elementarer Teil des Selbstverständnisses. Insbesondere bei der Revitalisierung von Industriebrachen geht es häufig um das Bewahren alter Bausubstanz. Gleich ob Alt- oder Neubauten: Bei CG Elementum gehören nachhaltige Energiekonzepte und Green Technology zum Standard. So entwickelt das Unternehmen beispielsweise seit 2017 mit dem Mariannen-Campus in Leipzig den ehemals größten Postbahnhof der Welt. Hier werden auf den Dachbögen der ehemaligen Bahnhofshalle rund 2.000 Photovoltaik-Module montiert, um dem Ziel eines klimaneutralen Quartiers näher zu kommen. Die Nutzung von Elektromobilität mit entsprechenden Ladepunkten ist zentraler Bestandteil des Konzepts. Zusätzlich finden Prüfungen statt, ob und wie umfassend Geothermie genutzt werden kann.

AHLMANN Christian (GER), Caribis Z Leipzig – Partner Pferd 2019 Longines FEI Jumping World Cup Sparkassen-Cup – Grosser Preis von Leipzig – Stechen 20. Januar 2019 © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz
EXELL Boyd (AUS), Bajnok, Barny 68 Demi, Orias, Rocket 123 Leipzig – Partner Pferd 2020 Sparkasse Sport-Gala 17. Januar 2020 © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz
Partner Pferd 2020 am 18.01.20 in Leipzig, Thomas Hellmann, © Reitsport-Hellmann.de

Das Fraunhofer-Zentrum für internationales Management und Wissensökonomie IMW wird ab 2023 rund 4.000 Quadratmeter der modernen Büroflächen hinter der historischen Fassade nutzen, weitere 3.000 Quadratmeter sind an einen noch nicht genannten Nutzer vermietet. Auf rund 1.000 Quadratmetern entsteht eine Vorbereitungsküche der Gröner Restaurant GmbH, die in einer modernen Cafeteria künftig auch die Versorgung der Beschäftigten am Mariannen-Campus sicherstellen wird. Damit sind bereits relevante Flächen vermietet, obwohl der Vermietungsprozess erst vor kurzem begonnen hat.



Die seit 1994 leerstehenden Gebäude werden durch die CG Elementum umfangreich saniert und mit großflächiger Verglasung zu lichtdurchfluteten Gewerbe- und Werkstatträumen umgestaltet. In den Untergeschossen entstehen zudem zeitgemäße Lagerräume.


Nachhaltige Energiekonzepte und Green Technology gehören bei CG Elementum zum Standard: „Auch am Mariannen-Campus streben wir einen innovativen Technologie-Mix an“, sagt Ulf Graichen, Entwicklungsvorstand der CG Elementum AG. „Beispielsweise werden auf den Dachbögen der Bahnhofshalle rund 2.000 Photovoltaik-Module montiert, um unserem Ziel eines klimaneutralen Quartiers immer näher zu kommen. Außerdem laufen Prüfungen, ob und wie umfassend wir Geothermie nutzen können. Wenn alles gut läuft, werden wir mehr als 200 Erdwärmebohrungen durchführen. Die Nutzung von Elektromobilität mit entsprechenden Ladepunkten vor Ort ist ohnehin vorgesehen.“

Die Gröner Group folgt damit den Anstrengungen der Bundesregierung und der EU, die wirtschaftlichen Aktivitäten von Russland auf dem Gebiet der europäischen Union zu erschweren.

Für die Zusammenarbeit dankte ihm Christoph Gröner persönlich: „Ich stelle klar, dass ich ihn weiterhin als Mensch schätze und möchte insbesondere auf die Verdienste als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland hinweisen.“ Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder war seit Juni 2021 als Berater für die Unternehmensgruppe tätig und unterstützte darüber hinaus auch den karitativ tätigen Verein „Wirtschaft kann Kinder“.

Darunter waren Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder in Begleitung von Ehefrau So-Yeon Schröder-Kim, Bundesminister a.D. Ronald Pofalla, Bundesminister a.D. Andreas Scheuer MdB, Professor Dr. h.c. Walter Smerling und die Vorständin der „Stiftung KlimaWirtschaft“ Sabine Nallinger.

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Imagefilm der CG Elementum

Nachdem Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Elementum AG, den Neujahrsempfang in der „Kunsthalle Berlin“ mit einer Begrüßungsrede eröffnete, überreichte er das Wort an Sabine Nallinger. In ihrer Rede schilderte sie anschaulich die Bedeutung des Standorts Deutschlands als Vorreiter und Blaupause für klimaneutrale Wirtschaft. Sie erläuterte die Chancen und Herausforderungen für Unternehmen und betonte die Relevanz des Bausektors für das Erreichen der Klimaziele. Dabei nannte sie einige Unternehmen der Branche als Pioniere der klimaneutralen Innovationen. Auch die CG Elementum handelt bereits seit einiger Zeit nach dem Ansatz „CO²-Zero-Emission“. Das ist der Grund, warum in dem in ihren Projekten ausschließlich Green Technology und nachhaltige Materialien zum Einsatz kommen.

Weitere Redebeiträge kamen von Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder und Kurator Professor Dr. h.c. Walter Smerling. Im Anschluss hatten die Gäste Neujahrsempfangs der CG Elementum die Möglichkeit an einer Live-Performance und Führungen durch die Ausstellung von Bernar Venet in der „Kunsthalle Berlin“ teilzunehmen. Diese ist noch bis 30. Mai in Hangar 2 und 3 des ehemaligen Flughafens Tempelhof für Besucher geöffnet.

Neu im Vorstand der CG Elementum AG: Jessica Seja und Marcus Zischg.

Jessica Seja zeichnet im Vorstand künftig für die Bereiche Personal, Recht, Marketing, Interne Services sowie Soziales Engagement verantwortlich und wird die Abteilungen strukturell weiter ausbauen. Zuvor leitete sie als Prokuristin der CG Elementum bereits die Marketingabteilung. Jessica Seja war rund 17 Jahre bei der Investitionsbank Berlin (IBB) tätig bevor sie zur Unternehmensgruppe wechselte.

In den Verantwortungsbereich von Marcus Zischg, der seit 2020 die Niederlassungen der CG Elementum in Köln und Koblenz führt, fallen die Vorstandsressorts Technologie, Innovation/Digitalisierung, Prefabrication, Forschung sowie Nachhaltigkeit. Marcus Zischg baute bereits während seines Studiums als geschäftsführender Gesellschafter die HGW Bauträger GmbH in Koblenz zu einem der führenden Bauträger der Region aus.

Mit Wirkung zum 31. Dezember 2021 wird Frank Preuss aus dem Vorstand der CG Elementum ausscheiden.

Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender CG Elementum, sagte: „Ich freue mich über die Entscheidung des Aufsichtsrates, denn mit der Besetzung der neuen Positionen wird die Fachkompetenz in zentralen Funktionen noch einmal deutlich verstärkt. Beide Kollegen kommen überdies aus dem Unternehmen und beweisen damit die Möglichkeit durch engagierte Arbeit bis in den Vorstand aufsteigen zu können.“

Seinem bisherigen Vorstandskollegen dankte er: „Frank Preuss hat die letzten beiden Jahre unser Unternehmen entscheidend geprägt. Er war maßgeblicher Treiber bei den Themen Building Information Modeling (BIM) und Prefabrication. Davon profitierte unser Team bereits vor seiner Zeit als Vorstand und es freut mich umso mehr, dass er uns bei der weiteren Umsetzung unserer Prefabrication-Strategie auch zukünftig begleiten wird.“

Die Aufgabenbereiche des nun fünfköpfigen Vorstands der CG Elementum gliedern sich in Zukunft wie folgt:

Jessica Seja, Marcus Zischg und Martin A. Müller erhalten Prokura in der Muttergesellschaft der CG Elementum, der Gröner Group.

George Moutoulis, als verdienter und langjähriger Niederlassungsleiter in Stuttgart und München und damit verantwortlich für alle Projektentwicklungen der CG Elementum in Württemberg und Bayern, übernimmt ebenfalls neue Verantwortlichkeiten: Er wird mit Wirkung 1. Januar 2022 Prokurist der Gröner Group.

Christoph Gröner: „Diese angepasste Struktur der Zuständigkeiten macht unser dynamisch wachsendes Unternehmen noch schlagkräftiger. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Ergänzung des Vorstandes den stetig wachsenden Herausforderungen der Immobilienbranche noch besser begegnen können. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Green Technology, das wir ebenso konsequent verfolgen wie die Digitalisierung von Planungs- und Bauprozessen mittels BIM und den anschließenden Einsatz von Prefabrication. Nur so können wir dem hohen Anspruch an eine nachhaltige Immobilienentwicklung gerecht werden.“

In den drei Bauteilen des zuletzt leerstehenden Gebäudes wird für verschiedene Gewerbenutzungen Platz geschaffen: So sind etwa Büros, Schulungsräume oder Fitness sowie kleine Gastronomieeinheiten geplant. Auf Bauteil A entfallen dabei rund 6.400 m², während Bauteil B und C mit rund 7.900 m² bzw. 5.500 m² geplant sind. Eine zeitgemäße Raumgestaltung mit verschiedenen Ausstattungsvarianten stand im Zentrum der Planungen. Gerade im Erdgeschoss wird die großzügige Deckenhöhe für angenehmes Arbeiten in hellen und freundlichen Räumen sorgen. Auch die oberen Etagen sind aufgrund des freistehenden Baukörpers hell und transparent und bieten den unverbauten Ausblick in alle Himmelsrichtungen. Die komplette Unterkellerung des Gebäudes bietet in den Bauteilen B und C umfassende Möglichkeiten für Lager oder Archive, während das Untergeschoss in Bauteil A vollwertige Büroflächen beheimaten wird. Das Musterbüro zur Besichtigung der künftigen Raumqualität wird im Frühjahr 2022 besuchsfertig sein. Das gesamte Objekt wird im Spätsommer 2022 fertiggestellt sein.

Hier entstehen in den kommenden sieben Monaten fast 20.000 m² moderne und zukunftsfähige Büro- und Gewerbeflächen.

„Wir freuen uns sehr, mit dem Konradhaus in Kürze ein Projekt in Mannheim fertigzustellen. Die Vermietung läuft bereits, und ich bin sicher, dass dies nicht unser letztes Projekt in Mannheim sein wird. Wir haben in der Dudenstraße bereits ein weiteres Grundstück neben dem Konradhaus erworben, auf dem eine Selfstorageanlage geplant ist. Eine durch die Stadt Mannheim positiv beschiedene Bauvoranfrage liegt schon vor“, sagte Entwicklungsvorstand Ulf Graichen zum Beginn der Ausbauarbeiten.

Das Konradhaus befindet sich in bester Nachbarschaft: In unmittelbarer Umgebung sind neben dem Universitätsklinik Mannheim auch zahlreiche Medienunternehmen, die Zentrale der Bauhaus AG und die Privatbrauerei Eichbaum angesiedelt. Grund dafür ist die hervorragende Verkehrsanbindung an die Autobahnen A 5 und A 6, den öffentlichen Personennahverkehr sowie Hauptbahnhof und City-Airport. Um die Anbindung für Nutzer und Gäste noch besser zu gestalten, ist nach Bezug ein regelmäßiger Shuttleservice vorgesehen.

Die CG Elementum AG sieht in Mannheim einen hervorragenden Gewerbestandort mit erheblichem Potential. Ein weiteres Projekt in der Friesenheimer Straße hat das Unternehmen bereits erworben, weitere Engagements werden geprüft.

Konradhaus Mannheim
Konradhaus Mannheim
Konradhaus Mannheim
Moderne und zukunftsfähige Büro- und Gewerbeflächen. Visualisierung: CG Elementum AG/CZ Visuals.

Nachdem das Grundstück mit mehreren Eigentümerwechseln über viele Jahre brach lag, wird nun endlich Lebensraum für alle Generationen und Lebensentwürfe geschaffen.

Insgesamt entwickelt CG Elementum damit an der Kreuzung von Bahrenfelder Chaussee und Von-Sauer-Straße rund 16.600 m² Wohnfläche, die durch fünf Gewerbeeinheiten in den beiden Bauteilen mit knapp 2.700 m² ergänzt werden. Die Gewerbemieter sorgen nicht nur für kurze Wege bei der Beschaffung der Waren des täglichen Bedarfs, sondern erhöhen zudem die Lebensqualität der Umgebung insgesamt. Ein grüner Innenhof mit hoher Aufenthaltsqualität und 176 Stellplätze ergänzen die Wohn- und Geschäftsflächen sinnvoll. Maßgeblich verantwortlich für die zielführende bauliche Umsetzung des Projekts ist ZECH Bau als Generalunternehmer.

Im Bahrenfelder Carrée entstehen insgesamt 289 dringend benötigte Wohnungen, davon 108 Studioapartments, 121 klassische Mietwohnungen und 60 geförderte Wohneinheiten.

Die Ausführungsplanung dieses durchmischten Wohnensembles erfolgte vollständig via Building Information Modeling, kurz: BIM. Das Projekt zeigt damit den Weg der Bauwirtschaft in die Digitalisierung sehr beispielhaft. Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Elementum, sagte am Rande des Richtfestes: „Ich freue mich wirklich sehr, dass die Wohnungen jetzt fertig werden, und wir unseren Beitrag zu den Wohnungsbauzielen Hamburgs leisten können. Grundstücke wie dieses werden viel zu oft spekulativ gehandelt, anstatt zu bauen. Dadurch ist den Menschen nicht geholfen, die eine Wohnung suchen. Wir Immobilienentwickler haben hier eine große Verantwortung.“

Christoph Gröner ergänzt: „Zukunftsfähiger Wohnraum bedarf eines Dreiklangs von moderner und digitaler Planung, der Nutzung nachhaltiger Baustoffe und einer durchdachten energetischen Planung, damit Gebäude auch in 20 oder 30 Jahren noch ökologisch und preiswert bewohnt und genutzt werden können. Mit erfahrenen Partnern wie ZECH Bau und auch den JMJ-Architekten haben wir es geschafft, das Bahrenfelder Carrée als Pilotprojekt für diese Ansätze im Hamburger Westen zu realisieren und freuen uns auf neue Projekte.“

Das Objekt wird durchgängig im energieeffizienten KfW-55-Standard mit zentraler Be- und Entlüftung unter Verwendung ökologischer Baustoffe errichtet, und soll im Jahr 2022 fertiggestellt sein. Für das teils abgerüstete Bauteil 2 hat die Vermietung bereits begonnen. Mieter eines Großteils der Gewerbefläche wird Edeka. Seit August 2021 ist zudem der neue Besitzer des Bahrenfelder Carrées bekannt: Catella übernimmt das Gebäudeensemble als Teil seines European Residential Fund III (CER III).

Christoph Gröner spricht auf dem Richtfest des Bahrenfelder Carrées.
Christoph Gröner spricht auf dem Richtfest des Bahrenfelder Carrées.

Die Ehrengäste packen mit an.
Großer Auftritt für den Richtkranz!

Bis März 2022 soll der Standort in der Riesaer Straße, der ein ungewöhnliches Konzept verfolgt, fertig sein. Dann vereint die Gröner Group unter dem Dach der Mansfeld Hallen, wie das Innovationszentrum auch genannt wird, ihren gesamten Leistungsbereich für Handwerk und Gewerbe. Der Vorteil: Wissenstransfer findet ganz direkt statt und kann ein großes Entwicklungspotenzial entfalten.

Das Thema Prefabrication spielt dabei eine elementare Rolle. Neben Büros und den verschiedenen Werkstätten für das klassische Handwerk entstehen hier Werkstattflächen für die serielle Fertigung etwa von Wand- und Bodenbelägen. Später soll der Prefabrication-Einsatz ausgeweitet werden auf die Vorfertigung von Parkettböden und Lüftungsschächten. Eine weitere wichtige Aufgabe erfüllt das Innovationszentrum als Aus- und Weiterbildungsstätte für Mitarbeiter, die zukünftig für die klassischen Gewerke und für Prefabrication ausgebildet werden oder in den Lehrwerkstätten ihr Handwerk vertiefen können. Für Auszubildende stehen vor Ort insgesamt 42 Lehrplätze inklusive Apartments zur Verfügung. In den Schulungsräumen werden fachliche Themen, aber auch Fächer wie Gesellschaftskunde unterrichtet sowie bei Bedarf Sprachkurse stattfinden.

Ulf Graichen; Vorstand CDO der CG Elementum AG und Leiter Standort Mitteldeutschland

Fähige, zuverlässige Mitarbeiter sind elementar für unser Unternehmen, darum machen wir uns seit jeher für ihre Förderung und Bindung stark. Doch der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig, insbesondere im Handwerk. Darum wollten wir noch weitergehen als bisher und globaler denken – auch, um uns einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen

Daraus ist die außergewöhnliche Idee des Innovationszentrums entstanden, mit dem wir einen interdisziplinären Ansatz für unsere Bau- und Innovationsprojekte verfolgen: Hier kommt alles an handwerklichem Know-how zum offenen Erfahrungsaustausch zusammen. Hier wird neu ausgebildet oder vorhandenes Wissen aufgefrischt und weitergeführt, um jeglichen Anforderungen gerecht zu werden – indem wir etwa unsere ausländischen Mitarbeiter mit den hiesigen Standards in Materialität, Ausführung etc. vertraut machen. Im Fokus steht zudem die Schulung unserer Konstruktionsteams bei der Installation vorgefertigter Bauteile. So entsteht in den Mansfeld Hallen ein konstruktiver Ort, in dem wir uns hervorragend für die Zukunft rüsten.

GEM Ingenieur GmbH Müller+Partner mit Sitz in Karlsruhe. 2007 erfolgte die teilweise Auslagerung des Bauträger- und Projektentwicklergeschäfts in die GEM Ingenieur GmbH Projektmanagement, die 2018 in die heutige CG Elementum AG eingebracht wurde. Seit 2018 hatte er auch die Leitung der Niederlassung der CG Elementum AG in Karlsruhe und verschiedene Leitungsfunktionen im Konzern inne. Die Leitung der Niederlassung Karlsruhe übergab er jetzt an Dr. Tobias Schnaidt und Matthias Haas. In seiner neuen Funktion als CFO wird er von Sebastian Frericks unterstützt, der seit 01. Juli 2021 den Bereich Finanzen im Unternehmen verantwortet.

Dr. Peter Haueisen, Vorsitzender des Aufsichtsrates, sagte nach der Sitzung: „Mit Martin Müller gewinnen wir einen Vorstand mit umfassendem Know-How in der Digitalisierung von Unternehmensprozessen und über 25 Jahren Erfahrung in der Führung von Immobilienentwicklungsunternehmen. Mit dieser Berufung können wir die Stärken des Unternehmens in den Bereichen Innovation und Technologie noch besser weiterentwickeln.“

Der Vorstandsvorsitzende der CG Elementum AG, Christoph Gröner, ergänzte: „Frank Preuss, Ulf Graichen und ich freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit – nicht nur mit Martin Müller, den ich persönlich sehr schätze, sondern auch mit den neuen Leitern unserer Karlsruher Niederlassung, denen ich viel Erfolg bei den spannenden Projekten wünsche.“

Neu im Vorstand: Martin A. Müller (Foto: Jens Arbogast)

Über die CG Elementum AG

Die CG Elementum ist ein Tochterunternehmen der Gröner Group GmbH. Gemeinsam gestalten sie mit einem Erfahrungshorizont von mehr als 25 Jahren zukunftsgerichtete Immobilienentwicklungen. Im Fokus steht die Schaffung von bezahlbaren Wohn- und Lebensräumen. Neben der digitalen Neuorganisation der Bau- und Immobilienwirtschaft mittels BIM und der sich daran anschließenden Prefabrication streben die Unternehmen einen nahezu CO2-neutralen Footprint an.

Mit der CG Elementum AG verfügt die Gröner Group über einen konzerneigenen Dienstleister für nachhaltiges und digitales Bauen, der das gesamte Leistungsspektrum für das eigene Projektportfolio sowie für Dritte im Bereich Neubau, Altbau-/Denkmalsanierung und Konversion anbietet.

Der Sitz von CG Elementum und Gröner Group befindet sich in Berlin. Mit acht Niederlassungen und rund 500 Mitarbeitern treiben die Unternehmen über 80 Projektentwicklungen mit einem Gesamtentwicklungsvolumen von mehr als 5 Mrd. Euro in ganz Deutschland voran.

Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender CG Elementum: „Bereits nach einem Jahr hat Jens Rammenzweig seine Ziele innerhalb unserer Gesellschaft erreicht. Er war bei der vollständigen Integration der Projekte aus der Consus RE GmbH federführend beteiligt und hat die fortschrittlichste IT unter den deutschen Projektentwicklern aufgestellt. Zudem hat er die Jahresabschlussarbeiten für die Jahre 2019 und 2020 beendet und somit finanzielle Transparenz geschaffen. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“

Aufgrund des starken Wachstums der CG Elementum mit rund 500 Mitarbeitern in 8 Niederlassungen werden künftig zwei VorständInnen die Aufgabengebiete Finanzen und IT sowie Kapitalmarkt und Recht übernehmen. Beide Positionen besetzt das Unternehmen im Herbst 2021.

Maßgeblicher Baustein für die Arbeit der CG Elementum ist die hochautomatisierte Produktion auf Basis des EMC-Fertigteilbausystems. Die Vorfertigung ermöglicht hier neben ökonomischen Vorteilen die Ausbildung eines ressourceneffizienten Tragsystems. Im Vergleich zu Ortbetondecken und -wänden kann mit dem EMC-System bis zu 50 % der Bewehrung eingespart werden. Weitere Ressourcen und Emissionen werden durch geringere Bauteilstärken und CO2-optimierte Betonrezepturen eingespart. Durch Ergänzung des Bausystems mit vorgefertigten Ausbauelementen und Anwendung von vorprogrammierten Planungsalgorithmen wird ein Vorfertigungsgrad von Bauprojekten von bis zu 50 % angestrebt.


1 Status quo

Ob die Knappheit an bezahlbarem Wohnraum, der akute Fachkräftemangel vor allem im Handwerk, der Innovationsstau in Planung und Bau oder die Senkung von CO2-Emissionen für den Klimaschutz – die Bauwirtschaft steht vor grundlegenden Herausforderungen. Noch immer ist die Errichtung von Gebäuden geprägt durch einen hohen Anteil an manuellen Tätigkeiten, die bei jeglichen Witterungsverhältnissen ausgeführt werden.

Nach dem Vorbild hochautomatisierter Industriebereiche hat es sich die CG Elementum zum Ziel gesetzt, Wohnungsbauten schneller, preiswerter und in höherer Qualität zu errichten. Ein wesentlicher Baustein hierfür ist ein Fertigteilbausystem, das vorrangig für den Geschosswohnungsbau entwickelt wurde und in eigens hierfür errichteten, hochmodernen Fertigteilwerken wie dem in der Nähe von Erfurt produziert werden kann (Bild 1). Der Fokus liegt auf einem größtmöglichen Automatisierungsgrad sowie dem Ansatz, hohe serielle Vorfertigung, ressourcenschonende Bauverfahren und architektonische Individualität in Einklang zu bringen.

Fertigteilwerk südlich von Erfurt. Urheber: EMC


2 Das Bausystem

Gerade der Geschosswohnungsbau stellt hohe funktionale Anforderungen an die Konstruktion von Gebäuden. Dies gilt insbesondere für die raumbildenden Bauteile, die neben den üblichen Funktionen aus thermo-hygrischen Eigenschaften in Verbindung mit der Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit zudem auch Schallschutz- und Brandschutzanforderungen erfüllen müssen.

Diese Anforderungen lassen sich gut mit massiven, raumbildenden und mineralischen Bauteilen erfüllen. Aus diesem Grund erfolgt der Wohnungsbau häufig durch geschossweise übereinanderstehenden Mauerwerks- oder Stahlbetonwänden in Kombination mit ein- und zweiachsig gespannten Stahlbetondecken. Je nach Ausführung werden die Geschossdecken als Ortbeton- oder Halbfertigteildecken mit Ortbetonergänzung gefertigt.

Mit Blick auf einen maximalen Vorfertigungsgrad von Wand- und Deckenelementen und einem möglichst geringen Baustellenaufwand werden die EMC-Bauteile als Vollbetonquerschnitt gefertigt. Für die Festlegung der Wandstärken ist vorrangig der Schallschutz maßgeblich. So besteht das EMC-Bausystem aus mindestbewehrten 22cm starken Wänden, die wohnungstrennend wirken, sowie 15cm und 18cm dicken Außen- bzw. Innenwänden ohne Schallschutzanforderung, bei denen konstruktive Maßgaben aus Verankerungslängen der Biegebewehrung oder Randbedingungen zur Feuerwiderstandsdauer maßgebend sind.

Die einachsig gespannten Decken sind abhängig von der Spannweite und ihrem statischen System in den Stärken 20cm oder 22cm wählbar und erhalten neben der Tragbewehrung ebenfalls eine Mindestbewehrung. Für größere Flexibilität bei der Grundrissgestaltung und zur Reduzierung von Verformungen lässt sich über Zwischenauflager eine Durchlaufwirkung erzielen. Zudem ist auch die Einbindung von Fertigteilbalkonen mit Isokörben in das Bausystem möglich. 

Die hochautomatisierte Produktion ermöglicht ein flexibles Raster, sodass, innerhalb von gewissen Grenzen, eine individuell planbare Architektur möglich ist. Jedes Bauteil im EMC-System kann unabhängig von anderen Bauteilen eigens geschalt und bewehrt werden und ermöglicht damit eine geometrische Vielfalt ohne Produktivitätsverlust.

Um ein aufwendiges bauseitiges Schlitzen, Verkabeln und Schließen für die Elektronikinstallation zu reduzieren, werden im Werk Leerdosen und Leerrohre in den Wänden verbaut. Die vorgefertigten Stahlbetonbauteile können im Werk um weitere Bauteile und Schichten ergänzt werden. Die Bilder 2 und 3 zeigen beispielhaft produzierte Wandelemente inklusive Fenster bzw. werksseitig aufgebrachtem Wärmedämmverbundsystem und Unterputz.

EMC Wandelement inkl. Fenster. Urheber: EMC
  EMC Wandelement inkl. Fenster. Urheber: EMC

Bauseits sind lediglich Vergussarbeiten für Übergreifungsstöße, Wandverbindungen und Ringankerausbildungen durchzuführen.

Ein wesentlicher Vorteil von Vollfertigteilen liegt im Verzicht von bauzeitlichen Deckenunterstützungen wie sie in der konventionellen Bauweise im Ortbeton als auch mit Elementdecken erforderlich sind. Hieraus resultiert eine erhebliche zeitliche Einsparung, da in jedem Geschoss mit Verlegen der Deckenplatten und dem anschließendem Fugenverguss Baufreiheit herrscht. Die Schrägstützen der Wände können bereits nach kurzer Zeit entfernt werden, sodass Folgegewerke frühzeitig mit der Arbeit beginnen können.

Im Innenraum entfallen großflächige Putzarbeiten woraus ebenfalls Vorteile im Hinblick auf Bauzeit und Baufeuchte im Vergleich zur traditionellen Mauerwerksbauweise resultieren.


3 BIM als Schnittstelle zwischen Planung und Werk

Für das EMC-Bausystem und die Bearbeitung im Werk ist essenziell, dass ab dem Beginn der Konzeption neben den bautechnischen und fertigungstechnischen Aspekten ein Höchstmaß sämtlicher Prozesse digital erfolgt. Die Digitalisierung betrifft die Angebotslegung, Planung, Auftragsabwicklung und die Steuerung sämtlicher Produktionseinheiten der Logistikkette bis zum Lieferschein auf der Baustelle.

Die Planung, insbesondere die Genehmigungsstatik, wird von Beginn an auf das Fertigteilsystem aufgesetzt, sodass keine zusätzlichen Umbemessungen im Fertigteilwerk erforderlich werden. Werksseitig erfolgt die Elementierung unter Berücksichtigung der Randbedingungen des Bausystems und der Leistungsfähigkeit der Anlagentechnik (vergleiche Bild 4).

Grundlage für die Elementierung im Werk ist ein koordiniertes und attribuiertes Gebäudemodell inkl. sämtlicher Durchbrüche sowie der Verortung von Elektrodosen. Ein elementarer Teil der Planung ist daher Building Information Modelling – kurz BIM – was in der Zusammenarbeit zwischen Architektur und Fachplanern zwingend erforderlich ist.

Ein großer Vorteil bei diesem Prozess liegt in der integralen Planung, das heißt in der frühen Zusammenführung und Abstimmung der Planung mit der Bauausführung und der Bauherrschaft. Durch das frühe Festlegen zur Nutzung des EMC-Bausystems kann eine schnelle Abstimmung zu Ausführbarkeit, konstruktiven Details, Anwendungsgrenzen etc. des jeweiligen Projektes mit dem technischen Büro des Fertigteilwerks erfolgen.

Isometrie eines elementierten Gebäudemodells. Urheber: CG Elementum


4 Prozessoptimierung von der Fertigung bis zur Montage direkt ab Werk

Die Konzeption des ersten Fertigteilwerkes mit EMC-Bausystem nahe Erfurt basiert auf einem Leistungsziel von 400.000 m² massiver Wand- und Deckenelemente im Jahr und Schicht. Um eine hohe Qualität zielsicher zu erreichen und die Lohnkosten kalkulierbarer zu machen, wurde die Anlage hochautomatisiert geplant und realisiert. Grundlegend dafür ist das Fließbandprinzip: Die Umlaufpaletten, auf denen die Betonteile produziert werden, werden von Arbeitsstation zu Arbeitsstation transportiert. An den jeweiligen Arbeitsstationen kommen Maschinen und Roboter zum Einsatz, von denen der überwiegende Teil der Arbeit ausgeführt wird. Durch den hohen Automatisierungsgrad, reduziert sich der Anteil des ansonsten üblichen Personaleinsatzes anderer Fertigteilwerke um etwa 10 bis 15 %. Der Lagerplatz besteht aus einem vollautomatischen Lager; sämtliche Maschinen werden von einem Leitrechner gesteuert.

Für das Außenlager in Erfurt wurden beispielsweise eigens Maschinen entwickelt, wodurch ein weltweit führendes Logistiksystem für Betonfertigteile entstand.


5 Ressourceneffizienz und Ausblick

5.1 Nachhaltigkeit

Ein wesentlicher Teil des EMC-Konzeptes ist es, Stahlbeton durch die homogenen Prozessbedingungen einer weitgehend automatisierten Vorfertigung zu optimieren und so ressourcenschonend und damit klimafreundlicher zu produzieren.

5.2 Konstruktive Ressourceneffizienz

Die Bauteilbemessung erfolgt mit gelenkigen, zumeist statisch bestimmten Tragsystemen, die bei der Planung mit dem EMC-System zu einem geringeren Materialeinsatz und Ressourceninanspruchnahme führen.

In Kombination mit der Kleinteiligkeit der Fertigteile, die bei der Hydratation auf glatten Schaltischen im Werk zu geringen Zwangspunkten führen, kann der Bewehrungsgrad durch das EMC-System deutlich reduziert und Stahl eingespart werden. Dies gilt insbesondere im Vergleich zu mehrfach statisch unbestimmten Ortbetondecken, bei denen eine rissbreitenbegrenzende Bewehrung oft hohe Bewehrungsgehälter ergibt.

5.3 Fertigungsbezogene Ressourceneffizienz

Der Einbau der Bewehrung erfolgt in einer vollautomatischen Mattenschweißanlage, mit der die Bewehrungswahl für den Einzelfall optimiert werden kann. Eine Überbemessung wie sie bei standardisierten Bewehrungsmatten und einer pauschalen, baupraktischen Bewehrungswahl vorkommen, wird so vermieden.

Ein weiterer Vorteil der Vorfertigung im Fertigteilwerk resultiert aus der liegenden Fertigung und Verdichtung auf Schaltischen. Dies ermöglicht vor allem bei Wandscheiben sehr schlanke und ressourceneffiziente Konstruktionen, die in einer Baustellenfertigung baupraktisch nicht abgebildet werden können.

5.4 Ausblick

Aufbauend auf dem EMC-Bausystem bringt die CG Elementum weitere Einsatzgebiete der industriellen Vorfertigung in die Produktion von Wohnungen ein. Mit einem hochflexiblen, multifunktionalen Produktions-Hub zur Herstellung von montagefertigen Bauelementen hat es sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, den im Erfurter Werk realisierten durchgängigen Design-to-Construction-Prozess auf eine neue Ebene zu bringen: An einem neuen Standort nahe Köln/Koblenz plant die CG Elementum den erreichten Vorfertigungsanteil von rund 21 % (Decken und Wände) auf mehr als 50 % zu steigern, indem das Produktangebot sowohl materialseitig als auch funktional deutlich erweitert wird.

Autor: Stephan Kroll, CG Elementum AG

Mit der Revitalisierung des Areals ist nach mehreren Jahren Bauzeit heute ein modernes und lebendiges Stadtquartier entstanden, das sich den Industriecharme bewahrt hat. Besucher können das Ensemble aus teils denkmalgeschützten, detailreich sanierten sowie zur Wohnnutzung umgestalteten Industriebauten, die mit moderner Architektur für Büro und Gewerbe ergänzt wurden, am 8. September um 10 Uhr in voller Pracht begutachten.


Anmeldung unter: Tage der Industriekultur Leipzig (industriekulturtag-leipzig.de)

Wer sind die CG Elementum AG und die GEM Ingenieurgesellschaft?
Die CG Elementum und die GEM Ingenieurgesellschaft sind Tochterunternehmen der Gröner Group GmbH. Gemeinsam gestalten sie mit einem Erfahrungshorizont von mehr als 25 Jahren zukunftsgerichtete Immobilienentwicklungen. Im Fokus steht die Schaffung von bezahlbaren Wohn- und Lebensräumen. Neben der digitalen Neuorganisation der Bau- und Immobilienwirtschaft mittels BIM und der sich daran anschließenden Prefabrication streben die Unternehmen einen nahezu CO2-neutralen Footprint an.

Mit der CG Elementum AG verfügt die Gröner Group über einen konzerneigenen Dienstleister für nachhaltiges und digitales Bauen, der das gesamte Leistungsspektrum für das eigene Projektportfolio sowie für Dritte im Bereich Neubau, Altbau-/Denkmalsanierung und Konversion anbietet. Mehr dazu unter www.cg-elementum.de & www.gem-ingenieure.de.

Was beinhaltet die Partnerschaft?
Die Partnerschaft ist bis einschließlich 2023/24 und damit für die kommenden drei Saisons vereinbart. Als Brustsponsor wird die CG Elementum AG dann die Vorderseite der KSC-Jerseys schmücken sowie auf der Trainings-, Aufwärm- und Freizeitkleidung der Profis präsent sein. Im regionalen Umfeld des KSC tritt die CG Elementum mit ihrem Tochterunternehmen GEM Ingenieurgesellschaft mit Sitz in Karlsruhe-Durlach auf.

Darüber hinaus sind weitreichende Namens- und Logonutzungsrechte des KSC, umfangreiche Präsenzen im Wildparkstadion, den KSC-Partnerflächen, KSC-Medien sowie Werbemitteln in dem Hauptsponsoring der CG Elementum enthalten. Weiterhin bleibt die Immobilienentwicklungsgesellschaft Hauptpartner von „KSC TUT GUT.“, der sozialen Dachmarke des Karlsruher SC zu den Themen Vielfalt, Umwelt und Bildung.

Martin A. Mueller (KSC-Vizepraesident und Geschäftsfuehrer GEM Ingenieurgesellschaft mbH) und Christoph Groener (Vorstandsvorsitzender CG Elementum AG) mit neuem KSC-Trikot

Was sagen die Verantwortlichen dazu?
Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Elementum AG: „Den KSC zu unterstützen ist wie in meine Heimat zurückzukehren. Wir stehen hinter dem Club, der bei aller Tradition innovativ in die Zukunft blickt. Einen ähnlichen Ansatz verfolgen wir übrigens bei unseren Immobilienentwicklungen, denn wir setzen für eine nachhaltige Immobilienentwicklung auf die Digitalisierung aller Prozesse sowie auf Green Technology und die Revitalisierung brachliegender Industriebauten.“

Martin A. Müller, Prokurist CG Elementum und Geschäftsführer GEM Ingenieurgesellschaft: „Es ist kein Geheimnis, dass für Christoph Gröner und mich die Partnerschaft mit dem KSC in unserer Heimatstadt eine Herzensangelegenheit ist. Wir sehen mit Spannung auf die bevorstehende Saison und hoffen, dass unser Engagement als Hauptsponsor den Verein so stärkt, dass die Leistungskurve weiter nach oben zeigt.“

Michael Becker, Geschäftsführer des KSC: „Als neuer Haupt- und Brustsponsor ist die CG Elementum gemeinsam mit der GEM Ingenieurgesellschaft ein entscheidender Partner für den KSC. Die regionale Verbundenheit von Christoph Gröner und Martin Müller persönlich passt ideal zu uns als Heimatclub einer ganzen Region Wir freuen uns sehr, dass die CG Elementum, mit der wir in den vergangenen Jahren auch schon im Rahmen der Topsponsorschaft sehr eng und aktiv verbunden waren, jetzt diesen nächsten Schritt gemeinsam mit uns geht. Wir können es kaum erwarten, gemeinsam unsere drei komplett neuen Trikots zu präsentieren.

Wie haben CG Elementum und KSC schon in der Vergangenheit zusammengearbeitet?
Bislang hat sich CG Elementum im Wildpark als exklusiver Topsponsor engagiert. Neben umfangreichen Werbepaketen und exklusiven Aktivierungsmaßnahmen war dabei auch die Ärmelpartnerschaft inbegriffen. So schmückte seit der Saison 2019/20 das Logo von CG Elementum und der GEM Ingenieurgesellschaft den Trikotärmel der KSC-Profis. Auch die Aufstiegsfeier in die 2. Bundesliga 2019 wurde bereits von CG Elementum unterstützt und präsentiert.

So wurden nach der jeweiligen Ermittlung des lokalen Bedarfs etwa Schlafsäcke, Winterstiefel, Isomatten und Thermounterwäsche übergeben. An mehreren Standorten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens zudem bei der Verteilung der benötigten Waren mit unterstützt.

Mitarbeiter*innen der Gröner Group bringen Schlafsäcke, Hygieneartikel und Lebensmittelspenden in München zur Bahnhofsmission.

„Ich bin wirklich froh über die Initiative meiner Teams und die schnelle Umsetzung“, sagte der Unternehmensgründer und Geschäftsführer Christoph Gröner, der bereits seit mehreren Jahren Initiativen zur Betreuung von Straßenkindern unterstützt. „Diese Kontakte haben uns jetzt geholfen, sehr schnell zu unterstützen. Uns war wichtig, nicht einfach Geld zu geben, sondern direkt auf die Bedarfe zu antworten. Bei Temperaturen weit unter dem Nullpunkt ist das einfach notwendig.“ Wichtig ist dem Unternehmer, dass diese Hilfe keine einmalige Aktion bleibt, sondern dauerhafte Partnerschaften zwischen den Organisationen und der Gröner Group entstehen. „Es ist eine gesellschaftliche Verpflichtung, seinen Mitmenschen nicht nur in schwierigen Zeiten zu helfen, sondern immer dann, wenn man die Möglichkeiten dazu hat“, ist der Unternehmer Christoph Gröner überzeugt. Das bedeute, dass auch zukünftig bei dauerhaft kalten Temperaturen die Winterhilfe der Gröner Group erneut aufgegriffen werde.

In Frankfurt/Main, Leipzig, Berlin, Karlsruhe, Köln, Hamburg und München wurden Isomatten, Schlafsäcke, Thermowäsche, Winterstiefel und warme Kleidung schnell und unbürokratisch gekauft und bei den Einrichtungen abgegeben. Empfänger waren etwa die Bahnhofsmission in Frankfurt und München, die Häuser für wohnungslose Frauen und Männer in Leipzig, die Streetwork-Stationen der Offroad Kids Stiftung in Hamburg und Berlin, die AWO in Karlsruhe, das CaFee mit Herz in Hamburg-St. Pauli und der Helping Hands e. V. in Köln-Zollstock.

Übergabe der Sachspenden an den Helping Hands Cologne e. V.

Für Christoph Gröner und sein Unternehmen ist es nicht die erste Hilfsaktion dieser Art. Bereits im vergangenen Jahr unterstützte er die Leipziger Tafel, damit diese den Betrieb aufrechterhalten konnte, und spendete im Jahr 2020 insgesamt über 1 Mio. Euro an soziale, karitative und kulturelle Projekte. Daneben engagiert er sich seit vielen Jahren in vielfältiger Weise privat und mittels seiner Unternehmen bundesweit für zahlreiche Sportvereine, Forschungsprojekte (Barrett Initiative e. V.) oder Kultur (Internationale Junge Orchesterakademie). Sein durchgängiger Schwerpunkt war und ist jedoch die Kinder- und Jugendhilfe. Grund dafür ist stets seine Überzeugung gewesen, dass Unternehmer eine Verantwortung für die Gesellschaft haben – im Besonderen für Kinder und Jugendliche.

Im Februar 2020 war Christoph Gröner gemeinsam mit Prof. Rüdiger Grube und weiteren Unternehmern Gründer des „Wirtschaft kann Kinder e. V.“ Eines der Hauptziele des Vereins ist es, Chancengerechtigkeit für alle Kinder in Deutschland zu fördern, gleich wo oder wie sie aufwachsen. Der familiäre oder finanzielle Hintergrund von Kindern hat immer noch große Auswirkung auf ihren Werdegang. Diesem Umstand soll durch engagierte Unternehmer entgegengewirkt werden, deren Ziel es ist, gemeinsam, als Menschen, Bürger und Unternehmer, in die Zukunft Deutschlands zu investieren und damit den Namen des Vereins Wirklichkeit werden zu lassen: Wirtschaft kann Kinder!

Über die Gröner Group

Die Gröner Group GmbH gestaltet mit einem Erfahrungshorizont von mehr als 25 Jahren zukunftsgerichtete Immobilienentwicklungen. Im Fokus steht die Schaffung von bezahlbaren Wohn- und Lebensräumen. Neben der digitalen Neuorganisation der Bau- und Immobilienwirtschaft mittels BIM und der sich daran anschließenden Prefabrication strebt das Unternehmen einen nahezu CO2-neutralen Footprint an.

Mit dem Tochterunternehmen CG Elementum AG verfügt die Gröner Group über einen konzerneigenen Dienstleister für nachhaltiges und digitales Bauen, der das gesamte Leistungsspektrum für das eigene Projektportfolio sowie für Dritte im Bereich Neubau, Altbau-/Denkmalsanierung und Konversion anbietet.

Der Sitz der Gröner Group befindet sich in Berlin. Mit sieben Niederlassungen und rund 400 Mitarbeitern treibt das Unternehmen über 80 Projektentwicklungen mit einem Gesamtentwicklungsvolumen von rund 5 Mrd. Euro in ganz Deutschland voran.

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Der globale Klimawandel gehört zweifellos zu den größten und elementarsten Herausforderungen unserer Zeit. Wenn die Erwärmung der Welt auf weniger als 2 °C begrenzt werden soll, wie es 2015 auf der Weltklimakonferenz in Paris beschlossen wurde, ist es nötig, die globalen Netto-Treibhausgasemissionen bis in die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts auf null zu reduzieren. Dies ist ein bedeutender Auftrag nicht nur an die internationale Staatengemeinschaft, sondern auch an die globale Wirtschaft. Jede Branche ist verpflichtet, ihren Anteil zu leisten – nicht zuletzt die Immobilienbranche. Denn Gebäude produzieren nachweislich rund 40 % der CO₂-Emissionen weltweit. Zugleich aber gehen die meisten Maßnahmen, die dem entgegenwirken sollen, derzeit noch kaum über Fassadendämmung hinaus.

Unser Experte in Sachen Green Technology: Dr.-Ing. Rainer Fauth, Projektleitung Nachhaltigkeit bei der CG Plan

Die CG Elementum denkt dagegen weiter und setzt konsequent auf Green Technology, um CO₂-neutrale, ressourcenschonende Immobilien zu verwirklichen. „Um ökologische Nachhaltigkeit in neuer Qualität zu ermöglichen, haben wir diesen elementaren Aspekt von Beginn an in der Planung verankert. Unser Ansatz: innovative Recyclingmaterialien und die Vermeidung von Treibhausgasen mittels Nutzung lokaler Umweltwärme“, erklärt Dr.-Ing. Rainer Fauth, Projektleiter für Nachhaltigkeit bei der CG Plan, Tochtergesellschaft der CG Elementum.

Aus Alt mach Neu – wir nehmen Kreislaufwirtschaft ernst!

„Ein wesentlicher Baustein dieses Nachhaltigkeitskonzepts ist die Prüfung aller unserer Baumaterialien nach ökologischen Aspekten, etwa bezüglich ihrer CO₂-Bilanz. Am ressourcenfreundlichsten sind tatsächlich Baustoffe, die bereits ganz oder teilweise aus recyceltem Material bestehen“, weiß Dr. Fauth. Schon heute ist es möglich, Fertigbauteile komplett aus Recyclingbeton zu produzieren, also mit einem Material aus aufbereitetem Bauschutt. Ganz im Sinne des Urban-Mining-Gedankens werden dadurch Naturstein- und Flusskiesvorkommen geschont.

Die Wand- und Bodenbeläge von Kerazzo werden aus bis zu 78 % Recyclingmaterialien geformt
Die Wand- und Bodenbeläge von Kerazzo werden aus bis zu 78 % Recyclingmaterialien geformt

Doch nicht nur Beton soll bei der CG Elementum wiederverwertet werden. Bei sichtbaren Oberflächen wie Wand- und Bodenbelägen kommt Kerazzo zum Einsatz: Nach dem Prinzip des bereits aus antiken Gebäuden bekannten Terrazzo werden hierbei in einem neuartigen Verfahren bis zu 78 % Recyclingmaterialien wie Altglas, Marmor, Granit und Quarzit zu optisch ansprechenden und fugenlos verlegbaren Platten geformt. Im Gegensatz zur Keramikfliese ist damit nahezu jedes Design herstellbar, zudem wiegen die 6,6 Millimeter starken Platten gerade mal halb so viel. Sie sind leichter zu transportieren und zu verlegen, pflegeleicht und antibakteriell. TREND Kerazzo Deutschland, die für die CG Elementum auch den Vertrieb der Platten übernimmt, hat für diese Innovation bereits die Zertifizierung GREENGUARD Children & School erhalten, die Zertifizierung mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ist eingeleitet.

Erde, Wasser, Licht – regenerative Energielösungen für jedes Projekt

Im Bereich der ressourcenschonenden und CO₂-sparenden Energieversorgung gilt es, ganzheitlich zu denken. „Nicht jede Technologie ist bei jedem Bauvorhaben gleichermaßen umsetzbar. Dennoch gibt es passende Lösungen für jedes Projekt, ob Geo- und Solarthermie, thermische Gewässernutzung, Windkraft oder Photovoltaik. Photovoltaik bietet sich vor allem dort an, wo großformatige Dachflächen zur Verfügung stehen, wie etwa bei unserem Großprojekt Plagwitzer Höfe“, so Dr. Fauth. Bestehend aus 5.684 einzelnen Modulen mit einer Gesamtfläche von 9.600 m2 und einer Nennleistung von 1,6 Megawatt Peak, ist diese Anlage die größte in Leipzig. Die dadurch eingesparte CO₂-Menge beträgt rund 750 Tonnen pro Jahr, was ungefähr dem CO₂-Jahresausstoß von 250 Diesel-Pkw entspricht.

Die Größte in Leipzig: die Photovoltaikanlage der Plagwitzer Höfe mit 5.684 Modulen auf 9.600 m2 Dachfläche
Die Größte in Leipzig: die Photovoltaikanlage der Plagwitzer Höfe mit 5.684 Modulen auf 9.600 m2 Dachfläche

In anderen Projekten hingegen ist es sinnvoll, stärker auf Geothermie, thermische Fließgewässernutzung oder Windkraft zu setzen, wie Dr. Fauth erläutert: „Grundsätzlich geht es uns darum, bei jedem Projekt zu prüfen, welche Formen der Umweltwärme vor Ort verfügbar sind. Wo wir Grundwasser und Erdwärme nutzen können, bietet sich Geothermie an. Bei angrenzenden Fließgewässern kann es hingegen sinnvoll sein, auf die thermische Energie des Flusswassers zu setzen.“

Zero Emission District – das OTTO-Quartier

Um das Ziel einer Zero-Emission-Projektentwicklung zu erreichen, wird es zumeist nötig sein, verschiedene innovative Technologien intelligent zu kombinieren und sämtliche vorhandenen Ressourcen nutzbar zu machen. Ein erstes Leuchtturmprojekt für diesen ganzheitlichen Ansatz ist das OTTO-Quartier in Wendlingen. Mittels zentraler Energie-, Wasser- und Mobilitätsinfrastruktur ist das Quartier auf einem guten Weg, zum ersten Zero Emission District in Deutschland zu werden.

Neben Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Quartiers wird hier unter anderem geprüft, ob die thermische Energie des angrenzenden Neckars mit einem modifizierten Einleitbauwerk nutzbar gemacht werden kann. Wärmetauscher sollen zudem Energie aus dem Abwasser des Quartiers gewinnen. Auch die Möglichkeit einer Kombination mit geothermischen Wärmepumpen wird noch eruiert, um mit einem hohen regenerativen Anteil das Ziel einer Null-Emissionsbilanz zu erreichen. „Beim OTTO-Quartier sind wir bereits relativ weit fortgeschritten. Aber umfassende Energiekonzepte dieser Art werden bei allen neuen Projekten Standard sein“, betont Dr. Fauth. „Wir denken langfristig und beziehen sowohl Klima- und Ressourcenschutz als auch Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus der Immobilien in unsere Planungen ein.“

Ein Netzwerk aus fünf sogenannten Powermanagern gewährleistet dabei eine optimierte Versorgung der E-Ladestationen. Da davon auszugehen ist, dass selten alle Nutzer gleichzeitig ihr Kraftfahrzeug laden und nicht bei allen der Ladezustand identisch ist, kann das intelligente System seine Ressourcen optimal verteilen.

Ein Powermanager mit insgesamt 16 Anschlüssen kann bis zu 150 KW gleichzeitig zur Verfügung stellen. Die E-Ladestationen sind jeweils auf eine Ladekapazität von 11 KW ausgelegt. Genug, um ein Hybridfahrzeug oder einen Cityflitzer in zwei bis drei Stunden aufzuladen. In der Regel werden die Fahrzeuge nicht am Tag, sondern in der Nacht geladen ‒ dadurch entsteht ausreichend Kapazität, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden. 

Obwohl die meisten Eigentümer aktuell noch keine Hybrid- oder reine E-Fahrzeuge besitzen, sind die meisten der 80 optionalen Ladestationen bereits erworben worden. Die Bereitschaft der Eigentümer, in diese Technologie zu investieren, ist ein klarer Beweis für ein Umdenken hin zu einem bewussteren Umgang mit dieser Trendtechnologie.

In den zukünftigen Projekten der GEM Ingenieur GmbH Projektmanagement und deren Muttergesellschaft CG Elementum AG wird das Thema der nachhaltigen Mobilität weiterhin eine bedeutende Rolle spielen. Durch die kombinierte Nutzung verschiedener erneuerbarer Energien zur Versorgung der Infrastruktur können Fördermittel des Bundes und des Landes Baden-Württemberg geltend gemacht und somit Kosten reduziert werden. 

Herr Theves, Prefabrication ist ein entscheidender Teil des Geschäftsmodells der CG Elementum. Das EMC-Werk soll die entsprechenden Bauteile produzieren, liefern und montieren. Als Werkleiter treiben Sie aktuell die Umsetzung des bevorstehenden Rollouts im Stammwerk maßgeblich mit voran. Wie weit sind Sie?

Unsere Produktionshalle und das Bürogebäude wurden bereits übergeben, die ersten Mitarbeiter sind da. Das Werk wird im Januar 2021 wie geplant betriebsbereit sein. Dann finden zuerst Leistungstests der Anlagen statt. Die ersten Bauteile dieser Generalprobe kommen dann direkt dem Pilotprojekt D17 auf dem Areal der Plagwitzer Höfe in Leipzig zugute, dem ersten Gebäude der Gröner Group, das mit EMC-Betonfertigteilen gebaut wird. Ab März 2021 ist das Werk dann vollumfänglich für 1.850 m² pro Tag im Einschichtbetrieb produktionsbereit.

Wie muss man sich den Produktionsprozess vorstellen?

Wir fertigen nach Industriestandard 4.0 Betonfertigteile. Die Maße und Anforderungen für jedes einzelne dieser Elemente werden digital angeliefert und verarbeitet. Unsere 16.000 m² große Werkshalle umfasst eine hochmoderne Umlauffertigungsstrecke, auf der Stahltische vollautomatisiert von Station zu Station fahren, um verschiedene Elemente herzustellen. Zuerst legen Schalroboter die Stahlschalungen der Bauteile auf, dann folgt das Einlegen des Bewehrungskorbs, also quasi des inneren Gerüsts. In der nächsten Station werden händisch Leerrohre oder Kabelstränge, Steckdosen und weitere Einbauteile montiert. Danach folgt die vollautomatische Betonage. Das fertig betonierte Element wird anschließend in die Härtekammer gefahren, die Platz für 82 Stahltische bietet, wobei jeder Stahltisch mit bis zu vier Elementen gleichzeitig belegt werden kann. In der Härtekammer wird der Beton bei 35 bis 40 Grad Umgebungstemperatur, erzeugt durch die sogenannte Hydratationswärme – also ohne zusätzliche Beheizung – ausgehärtet.

Am nächsten Morgen werden die erhärteten Elemente zu den Abhebestationen gefahren, die Betonfertigteile werden abgehoben. Der Stahltisch wird gereinigt und fährt wieder vor zur ersten Station, den Schalungsrobotern. Alles automatisch.

Modulelement in einzelnen Teilen, wie es ab Werk geliefert wird
Modulelement in einzelnen Teilen, wie es ab Werk geliefert wird

Dennoch wird ja Personal benötigt?

Im Vergleich zu anderen Prefab-Marktführern minimieren wir die Anzahl der benötigten Mitarbeiter pro m² nochmals deutlich. Zum Vergleich: Für die Menge an Betonfertigteilen, die aus einer Tagesproduktion von 350 m³ hergestellt werden, benötigen andere zur Verladung 45 Mitarbeiter im Dreischichtsystem. Die EMC braucht im Einschichtsystem nur einen bis maximal zwei Mitarbeiter. Weniger händische Arbeit heißt: weniger Fehlerquellen und eine größere Prozesssicherheit. Übrigens beschäftigen wir nur eigenes Personal mit unbefristeten Arbeitsverträgen und werden keinerlei Werksarbeiten für den Fertigungsprozess durch Subunternehmen oder Leiharbeitskräfte verrichten lassen.

Nahezu fertiggestellt: Das EMC I am Standort Amt Wachsenburg bei Erfurt wird Anfang 2021 betriebsbereit sein
Nahezu fertiggestellt: Das EMC I am Standort Amt Wachsenburg bei Erfurt wird Anfang 2021 betriebsbereit sein

Von welchen Produktionsmengen reden wir? Welchen Output kann das Werk erreichen?

Nehmen wir das Pilotprojekt D17 in Leipzig-Plagwitz. Dafür müssen wir 530 Decken, 635 Wände und 64 Hohlwände produzieren – insgesamt eine variabel gestaltete Betonfläche von ca. 13.000 m². Im Einschichtbetrieb schaffen wir 1.850 m² täglich, das heißt, für das gesamte Bauvorhaben benötigen wir aktuell gerade mal acht Tage. Sobald wir einen Dreischichtbetrieb aufnehmen, geht es entsprechend schneller. Statt 400.000 m² im Jahr können wir dann 1,2 Millionen m² produzieren. Theoretisch könnten es sogar noch deutlich mehr sein, wenn wir die Härtekammer zusätzlich beheizen und/oder die Aushärtung des Betons chemisch beschleunigen würden.

Pilotprojekt D17 in Leipzig-Plagwitz – so wird das erste Gebäude aus EMC-Fertigteilen aussehen 
(unverbindliche Darstellung)
Pilotprojekt D17 in Leipzig-Plagwitz – so wird das erste Gebäude aus EMC-Fertigteilen aussehen 
(unverbindliche Darstellung)

Und vom Werk werden die Teile dann direkt auf die Baustellen geliefert?

Ja, im Einschichtbetrieb fahren hier täglich 35 Lkw mit Sand, Kies und Zement auf den Hof, und ebenso viele transportieren die fertigen Elemente anschließend auf die Baustellen. Normalerweise wären es sogar mehr, aber wir haben mit den beiden beauftragten Speditionsunternehmen eigene Auflieger entwickelt, die 20 % mehr Ladung transportieren können. Das sind pro Tag vier Lkw weniger auf der Autobahn, also rund 880 Lkw weniger im Jahr – und das alles im Einschichtbetrieb.

Tatsächlich spielt die ökologische Frage ja für die CG Elementum eine große Rolle. Wie gehen Sie damit um, dass die Betonproduktion als einer der größten CO₂-Emittenten gilt?

Zum einen verwenden wir hier einen CEM-II- Zement, der 20 % weniger CO₂ emittiert. Zum anderen setzen wir perspektivisch auf Recycling und befinden uns bereits in Verhandlungen mit Abbruchunternehmen. Wir sind in der Lage, für unsere Bauteile bis zu 40 % recyceltes Material einzusetzen – die ökologische Ebene wurde von Beginn an mitgedacht.

Ähnlich wie bei der digitalen Prozesskette, die es uns erlaubt, ohne Zeitverlust höchst individuell geformte Betonelemente zu produzieren, gilt auch hierbei: Wir wollen nicht nach dem aktuellen State of the Art produzieren, sondern heute schon so, wie man es wahrscheinlich in 10 bis 15 Jahren tun wird. Dieser perspektivische Weitblick zeichnet die European Modular Constructions GmbH aus. Entsprechend planen wir jetzt auch schon die Erweiterung des Werks.

Vor Ort waren neben zahlreichen Handwerkern, die das Projekt tatkräftig voran gebracht haben, vom Generalunternehmer WOLFF & MÜLLER Hoch- und Industriebau, Niederlassungsleiter Stefan Latzel, die Kollegen von Müller:Scheuvens Baubetreuung Ingenieurpartnerschaft, das Architektenteam von kadawittfeldarchitektur sowie der Projektleiter der CG Elementum AG, Marcus Zischg.

Cologneo Campus – G-101

Das GE-101 ist einer der ersten Bausteine im Süden des Cologneo Areals. Innerhalb des Quartiers liegt der fünfgeschossige Neubau mit Staffelgeschoss an der Schnittstelle zur Durchfahrt zu den Gewerbehöfen. Straßenseitig verläuft das Gebäude direkt entlang an der Deutz-Mühlheimer Straße.

Die Bürobereiche des G-101 lassen sich jeweils teilen. Ergänzt werden die Räumlichkeiten um eine große Dachterrasse, einen attraktiven Außenbereich im Erdgeschoss, flexibel nutzbare Mitarbeiterbereiche inkl. Möglichkeiten für Betriebssport und Betriebskindergarten. Das Gebäude gliedert sich damit perfekt in das lebendige Gesamtkonzept des Cologneo Campus ein.

Fertigstellungstermin des Bürogebäudes ist Mai 2021; Bauherr ist die Gröner GbR. Bei einer Bruttogeschossfläche von 5.300 m² liegt das Projektvolumen bei 18,2 Mio. Euro.